Wirtschaft in Stormarn braucht Platz

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WAS-Geschäftsführer Detlev Hinselmann möchte die Stormarner Wirtschaft wettbewerbsfähig halten Foto: wb

Der Kreis benötigt weitere Gewerbeflächen für Wachstumsbranchen

Ahrensburg Die Stormarner Wirtschaft floriert. Das schlägt sich aktuell auch in der Nachfrage nach Gewerbeflächen nieder. Einige Gemeinden reagieren, die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) betreut mehrere Projekte, die den Bedarf in den nächsten Jahren befriedigen sollen. Für die WAS und ihren neuen Geschäftsführer Detlev Hinselmann bedeutet das viel Arbeit: Geeignete Flächen für Neuansiedlungen müssen geschaffen werden. Zwölf Standorte betreut die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft, um den Kreis Stormarn über lange Zeiträume wettbewerbsfähig zu halten. In Ahrensburg soll in der kommenden Woche Baurecht für eine Fläche von 22 Hektar geschaffen werden, auf der sich neue Betriebe ansiedeln können. Das neue Gewerbegebiet Beimoor-Süd II ist als eine homogene Weiterentwicklung des bestehenden Gewerbegebietews im Nordosten der Stadt anzusehen. Alle Grundstücke können nach Bedarf aufgeteilt werden. Das Gewerbegebiet liegt direkt zwischen den Zubringerstraßen zur Autobahn A 1, so dass die Autobahn ohne Durchfahrt des Stadtgebietes erreicht werden kann. Eines der größten anstehenden Projekte der WAS ist das interkommunale und länderübergreifende Gewerbegebiet Hamburg-Wandsbek und Stapelfeld. Es soll die wirtschaftlichen Vernetzungen zwischen der Hansestadt und der nördlichen Metropolregion intensivieren. Dieser Ansatz war auch Thema auf der Expo Real, einer Immobilienmesse in München mit rund 40.000 Besuchern. Dort traf sich WAS-Geschäftsführer Detlev Hinselmann mit dem Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg Peter Tschentscher zu einem kurzen Austausch. Der Senator stellte die Bedeutsamkeit einer Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Stormarn heraus und begrüßte das angestrebte interkommunale Gewerbegebiet beider Länder. „Für uns waren es beste Voraussetzungen und Arbeitsbedingungen, das Jahresendgeschäft einzuläuten, gute Gespräche zu führen, viele Deals für das vierte Quartal zu konkretisieren oder neu anzuschieben“, erklärte Hinselmann. (fnf)
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