Zentraler Bushalt am Rathausmarkt?

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Jörg Sievers, bürgerliches Mitglied der SPD-Fraktion, am Bushalt vor dem Ahrensburger Bahnhof. Er arbeitete an einem Buskonzept mit, das die Linienführung optimieren soll Foto: stb

Mitglieder des Bauausschusses beraten über Optimierung der Linienführung

Ahrensburg. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses beraten am Mittwoch, 2. Oktober, über die Möglichkeiten, den Busverkehr zu optimieren. „Die jetzige Situation ist für eine Stadt wie Ahrensburg nicht tragbar“, meinte Jörg Sievers, bürgerliches Mitglied der SPD-Fraktion. Sievers arbeitete an einem Buslinienkonzept mit, dass das bisherigen Konzept der Verwaltung ergänzen soll. Das Alternativkonzept wird auf der heutigen Bauausschusssitzung vorgestellt.
Demnach sollen die Busverbindungen durch eine schleifenförmige Linienführung verbessert werden. Unter anderem soll die AOK-Kreuzung, die ein großes Staupotential berge, durch eine Südanbindung des Ahrensburger Bahnhofes entlastet werden. Konkret würden die Busse den Bahnhof dann auch von der anderen Seite der Bahngleise anfahren. Zentrales Element des Planes sei ein „Rendez-vous-Halt“ am Rathausmarkt, an dem sich alle innerstädtischen Buslinien treffen und somit Fahrgästen das Umsteigen erleichtern. Dies würde eine bessere Anbindung gewährleisten. An der östlichen Seite der Manfred-Samusch-Straße sollen laut Konzept sechs Halteplätze für Busse entstehen, an denen der Verkehr, anders als bisher, vorbeigeführt werden könne. Die Parkplätze, die dafür wegfielen, könnten hinter dem Rathaus auf dem Stormarnplatz entstehen.
Braucht das Ahrensburger Busverkehr eine andere Lininenführung? Darüber beraten heute die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses. Die Ahrensburger SPD-Fraktion plädiert schon seit langem für ein Stadtbussystem, das alle Stadtteile miteinander verbindet. Auch Jörg Sievers unterstützt diese Idee. Er arbeitet selbst in Hamburg und muss jeden Tag pendeln. Den Bus nutzt er aber schon lange nicht mehr. Viele Pendler, würden ihren Bus oft um wenige Minuten verpassen, oder Wartezeiten von rund zwanzig Minuten in Kauf nehmen. „Da lohnt es sich oft, einfach eher zu Fuß zu gehen“, sagte Sievers.
Trotzdem gebe es noch viele Bedenkenträger, vor allem wenn es um die Verlegung des zentralen Halts geht. Doch Sievers ist sich sicher: „So wie es jetzt ist, geht es nicht weiter.“
Eine gutachterliche Stellungnahme vom Verkehrsplanungsbüros „urbanus“ soll das Alternativkonzept prüfen und weitere Varianten zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs aufzeigen.
Auf Antrag der SPD und Zustimmung von Delegierten der Grünen und der FDP wurde mit knapper Mehrheit beschlossen, diese Möglichkeiten zu überprüfen. Die Vertreter der CDU und der WAB stimmten dagegen. (stb)
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