Günstiger zum Kulturring

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Kirsten Driller und Manfred Kutsche vom Verein Kulturring Foto: cs

Bargteheider Verein startet in die neue Saison und bietet Last-Minute-Rabatt

Von Christina Schlie
Bargteheide. „Theater darf alles sein – nur nicht langweilig“. Nach diesem Motto hat Manfred Kutsche, der Vorsitzende des Vereins Kulturring das Theaterprogramm für die kommende Saison zusammengestellt. Die Stücke sollen zeigen, wie man sich einmischt, den Mächtigen auf die Finger schaut, Konflikte aushält oder Diskussionen anregt. In der Spielzeit, die zwölf Monate dauert, werden zehn Stücke aufgeführt. Das Programm beginnt am 29. September mit Eric-Emmanuel Schmitts Stück „Einsteins Verrat“.

Kuba-Show und russisches Ballett

Manfred Kutsche findet das Drama absolut sehenswert. „Die Handlung ist besonders spannend und absolut zeitgemäß“, sagt er. Bereits zum sechsten Mal führt Schmitt ein Stück im Kleinen Theater auf. Weiter geht es mit
der kubanischen Show „Pasión de Buena Vista“ am 26. Oktober. Darin werden die Darsteller das Publikum mit Musik, Tanz und Lebensfreude begeistern. Die „Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens (8. Dezember) wird in diesem Jahr in einer besonderen Version inszeniert. So werden die Jazz-Musiker Jenny Evans, Wolfgang Lang und Peter Tucher den Erzähler musikalisch mit passenden Melodien begleiten. Zu Beginn des neuen Jahres, am 11. Januar 2015, ist das russische Nationalballett zu Gast. Aufgeführt werden zwei Vorstellungen an einem Tag. Um 11 Uhr sind die Gäste eingeladen das „Märchenball Ballett“ anzusehen. Ab 19.30 Uhr öffnet sich der Vorhang für das bekannte Stück „Romeo & Julia“ von Sergei Prokofjew. Es folgen das „GlasBlasQuintett“ (5. Februar), „The King´s Speech“ (23. Februar) sowie „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg“ (19. März). Kabarettistisch wird es mit Matthias Richlings „Deutschland to go“ am 16. April. Gilla Cremer wird die Saison mit der Aufführung des nachdenklichen Stücks „Die Dinge meiner Eltern“ abschließen.

Rabatte an Abendkasse

Kutsche sucht weitere Mitstreiter im Verein, der aktuell 300 Mitglieder hat. Auch mehr Besucher der Vorführungen des Kulturrings sind für den Fortbestand der Institution wichtig. „Nur die Hälfte aller Vorführungen waren in der letzten Saison ausverkauft“, sagt der Kulturschaffende. Teilweise seien bis zu 70 Plätze im Kleinen Theater leer geblieben.
Um diesem Trend entgegenzuwirken, gibt es im aktuellen Programmheft erstmals einen 50 Prozent Ermäßigungs-Gutschein. Damit können Interessierte Karten, die nicht verkauft wurden, am Veranstaltungstag zwischen 19.30 und 20 Uhr zum halben Preis bekommen. Auch in diesem Jahr musste der Kulturring die Kartenpreise um einen Euro anheben, beim Kubanischen Abend und bei der Ballettvorführung sogar um zwei Euro pro Karte. Trotzdem bleibt die Eintrittskarte mit durchschnittlich 27 Euro im Vergleich zu den Eintrittspreisen für Veranstaltungen in der benachbarten Hansestadt preiswert.
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