Videowettbewerb „Game over“

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Zufrieden mit der Resonanz arbeitete sich Thomas Gericke durch den Stapel der Einsendungen und schenkte jedem eingereichten Video große Beachtung. Foto: cs

Jugendliche müssen Kreativität beweisen

Bargteheide. Am kommenden Sonnabend ist Premiere des Videowettbewerbs „Game over“ auf der großen Kinoleinwand im Kleinen Theater.
120 spannende, lustige, mitunter auch nachdenkliche Filmminuten, produziert von jungen Künstlern aus dem Kreis, erwarten das Publikum. 1995 startete der Kreisjugendring (KJR) als Initiator das erste Projekt dieser Art.
„Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen an die praktische Videoarbeit ranzuführen und ihnen auf diese Weise einen Einstieg in die Medienwelt zu vermitteln“, erklärt Thomas Gericke, Leiter des Projekts. „So soll die Medienkompetenz geschult werden.“ 43 Einsendungen zum Thema „Game over“ gibt es in diesem Jahr, zusätzlich elf Beiträge zum Sonderthema „Mediensucht“. Ob ein einminütiger Spot oder ein Kurzfilm von maximal drei Minuten blieb den kreativen Filmemachern selbst überlassen. Allein die Auseinandersetzung mit den Thema und der praktische Umgang mit dem Medium Film zählten.
Eine Jury, bestehend aus medienpädagogischen Mitgliedern wie Lehrern, Journalisten und Mitarbeiter des KJR, hat sich alle Einsendungen angesehen und ihr Votum für die Plätze
1 bis 3 abgegeben. Unterschieden wird im Kinderbereich bis zwölf Jahre und ab dreizehn Jahre. Insgesamt sind 700 Euro Gewinnsumme zusammengekommen, die unter den Platzierten verteilt wird. Kinochef Hans-Peter Jansen wird auch in diesem Jahr wieder den von ihm gestifteten „Cinema Paradiso Filmförderpreis“ in Höhe von 400 Euro an die besten Videos verleihen. Die AOK vergibt den Sonderpreis zum Thema „Mediensucht“. Zusätzlich können alle Anwesenden für den vom KJR gestifteten Publikumspreis, der mit 150 Euro dotiert ist, abstimmen. Erstmals gesplittet in den Kinder- Jugendbereich. Jede teilnehmende Gruppe erhält außerdem eine DVD mit allen Beiträgen sowie eine Urkunde. „Bei der Preisvergabe stand nicht die technische Perfektion im Vordergrund, sondern die Idee“, so Gericke. „Anfängervideos haben genauso gute Chancen wie ein ambitionierter Amateurfilm.“ Ebenfalls am Premierentag Sonnabend, 17. November, um 14 Uhr mit dabei sind Bürgermeister Dr. Henning Görtz und Kreispräsidentin Christa Zeuke. Eintritt frei. (cs)
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