Chemieunfall in Trittau

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Spezialeinsatzkräfte sicherten das Gelände in Trittau und behoben die Gefahr Foto: aw

Fünf Rotexmedica-Mitarbeiter leicht verletzt. Feuerwehren aus Trittau, Lütjensee und Reinbek waren im Einsatz

Von Andreas Willkomm
Trittau
Am Freitag Vormittag kam es in Trittau bei der Firma Rotexmedica zu einem Chemieunfall. In einem speziellen Lagerraum für Säuren und Laugen wurden Anschlüsse vertauscht, gut 200 Liter Säure vermischten sich mit 300 Litern Lauge. Das führte zu einer starken Hitzeentwicklung und es entstanden schädliche Dämpfe, durch die insgesamt fünf Mitarbeiter verletzt wurden. Sie kamen zur Beobachtung in die umliegenden Krankenhäuser. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Trittau, Lütjensee und Reinbek, sowie der LZG Zug des Kreises, der speziell bei Gefahrguteinsätzen eingesetzt wird. Die Einsatzkräfte hatten rund zwei Stunden zu tun, dann wurde langsam wieder abgerüstet. „Durch zwei vertauschte Schläuche kam es zu einer Reaktion von Säure und Lauge. Insgesamt wurden fünf Mitarbeiter leicht verletzt und kamen zur Überwachung ins Krankenhaus. Eine Spezialfirma wurde mit der umgehenden Reinigung beauftragt. Die Schadenshöhe ist noch nicht absehbar“, sagte Kai-Uwe Harms, Produktionsleiter von Rotexmedica. Die rund 180 Mitarbeiter wurden zeitweise evakuiert. Gefahr für die Trittauer Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.
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