Geldfälscher in Trittau überführt

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Diese gefälschten 50-Euro-Scheine wurden sichergestellt Foto: rtn

22-Jähriger wollte 50-Euro-Blüten mit der Post verschicken

Trittau In Trittau ist eine Falschgeld-Werkstatt ausgehoben worden. Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein und Hamburg nahmen einen 22-Jährigen fest, als er Pakete mit „Blüten“ verschicken wollte. Inzwischen ist Haftbefehl erlassen. Er stehe im Verdacht, mit 50-Euro-Blüten im Internet gehandelt zu haben. Die Ermittler hätten bei Durchsuchungen falsche Scheine entdeckt, die insgesamt eine Summe von 100.000 Euro ergeben, sagte eine Sprecherin der Hamburger Polizei. Der Tatverdächtige soll die gefälschten Geldscheine im Internet angeboten und bei Verkauf per Post verschickt haben. Zudem vermutet die Polizei, dass er selbst mit den Blüten bei der Verkaufsplattform „eBay Kleinanzeigen“ aufs Einkaufstour gewesen ist. Die Taten sollen sich seit Februar ereignet haben. Gefasst wurde der 22-Jährige, als er zusammen mit einer Begleiterin Pakete zu einem Trittauer Versandshop brachte. Die Pakete wurden beschlagnahmt. In diesen wurden diverse 50-Euro-Blüten gefunden. Die Polizei konnte weiteres Beweismaterial (PC, Drucker, Handys, Versandmaterial) sicherstellen. Zudem fanden die Ermittler in einem Pkw, der dem Beschuldigten gehört, eine große Anzahl Druckbögen mit aufgedruckten 50-Euro-Scheinen. Zu den Vorwürfen äußerte sich der Mann bislang nicht. (rtn)
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