Absage an 1. Liga

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Der Spielerkader des VSK Stormarn ist groß, die Mannschaft steht auf dem dritten Tabellenplatz Foto: jae

VSK Stormarn schließt Aufstieg bei Erfolg aus

Hoisbüttel „Träumen ist erlaubt, aber die Realität sieht anders aus“, sagt Thorsten Lützow. Manchmal, wenn die Sportkegler des VSK Stormarn nach dem Training im Vereinsheim des Hoisbütteler SV zusammensitzen und über die aktuelle Wettkampfsaison sprechen, dann kommt schon mal die Frage auf: „Was ist, wenn wir Meister in der 2. Bundesliga werden sollten? Wollen wir dann in die 1. Bohle-Bundesliga aufsteigen?“ VSK-Vorsitzender Thorsten Lützow und sein Team haben sich entschieden: Die Stormarner Kegler wollen da bleiben, wo sie sind – in der zweithöchsten deutschen Liga. Unabhängig davon, ob der aktuelle Tabellendritte sich noch weiter verbessern wird. „Die 1. Liga ist sehr stark, da haben wir nichts zu suchen“, sagt Lützow und fügt hinzu: „Viele Vereine sind in Ostdeutschland zu Hause. Bei Auswärtsbegegnungen kämen leicht Hotel- und Benzinkosten für 1000 Kilometer zusammen. So viele Sponsoren haben wir nicht. Wir kegeln lieber in der 2. Liga. Wir kennen die Gegner, hier gehören wir hin.“
Von der Spielstärke her ist der VSK Stormarn ein Zweitliga-Spitzenklub. „Wir haben uns in den letzten beiden Jahren gut verstärkt“, erklärt Thorsten Lützow. „Elf Spieler gehören zum Kader der ersten Mannschaft. Es gibt fünf Stammspieler, die anderen kämpfen um den letzten Platz im Team.“ Rüdiger Tücksen, der für Concordia Lübeck in der 1. Bundesliga kegelte, hat sich ebenso wie der ehemalige Lübecker Markus Zielke und der Husumer Hermann Thiessen nahtlos eingebracht, auch Martin Süling und sein Sohn Marc-Andre fühlen sich pudelwohl.
„Zuletzt haben wir neun Punkte in Folge geholt, das war der Hammer“, freut sich VSK-Kapitän Thorsten Kröger. „Jetzt werden wir am 13./14. Februar mit breiter Brust nach Itzehoe und Husum fahren.“ Bleiben die Stormarner weiter erfolgreich, rückt die Meisterschaft näher. „Aber wir bleiben dabei“, sagt Vorsitzender Thorsten Lützow. „Aufsteigen wollen wir nicht.“ (jae)
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