Großer Preis für Quantas

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Springreiter Claas-Hermann Romeike auf dem Wallach Quantas Foto: jae

Claas-Herrman Romeike siegte auf seinem Wallach beim Turnier Basthorst

Von Hans-Eckart Jaeger
Basthorst
Als Claas-Hermann Romeike am Sonntag um 18 Uhr auf seinem Pferd Quantas nach der Siegerehrung zum Großen Preis von Basthorst mit einem Blumenstrauß in der Hand zur Ehrenrunde ansetzte, riss er seinen Helm vom Kopf, winkte den Zuschauern zu und galoppierte um den Parcours. Das war ein schöner Abschluss des dreitägigen Turniers auf Gut Basthorst.
Der 22-jährige Springreiter vom Reitverein St. Hubertus Rendsburg freute sich sehr über seinen Sieg: „Quantas hat alle Hürden im Stile eines Klassepferdes gemeistert, im Umlauf genauso wie im Stechen.“
Claas-Hermann Romeike, der in Kiel Landwirtschaft studiert, kommt aus einer prominenten Familie. Sein Vater Hinrich, ein Zahnarzt aus Moholz bei Nübbel, wurde bei den Sommerspielen 2008 in Peking Doppel-Olympiasieger im Einzel- und Teamwettbewerb in der Vielseitigkeitsreiterei. Sein Sohn, für den er ein Vorbild ist, eifert ihm nach und gehört schon zum B-Kader der deutschen Vielseitigkeitsreiter.
Hinter Romeike jun. belegten Jakob Kock-Evers (Hohenaspe) auf Cadeau du Ciel, Richard Heerlein (Fredenbek) auf Calimero und Kristin (Elmshorn) auf Helios die nächsten Plätze im Großen Preis von Basthorst. Dieses Quartett hatte unter 21 Reitern fehlerfrei das Stechen erreicht.

Estelle Rytterborg war nicht dabei


Turnierleiter Armin Gantzckow und Horst-Werner Händel, der Vorsitzende des Schwarzenbeker Reit- und Fahrvereins, waren mit dem Ablauf des dreitägigen Turniers sehr zufrieden. „Die Reiter lobten besonders den erstklassigen Zustand des Geläufs“, sagte Gantzckow. „Manch einer fragte sogar, welche Rasenmischung wir nehmen würden.
Alles lief harmonisch ab, auch dank des schönen Sommerwetters.“ Fleißige Helfer hatten in der Nacht zum Sonntag den Boden noch einmal mit 18.000 Litern gewässert. Nicht am Start war Estelle Rytterborg, die Lebensgefährtin des Hausherren Enno Freiherr von Ruffin. Die Schwedin, die im vergangenen Jahr Fünfte im Großen Preis war, hat zurzeit nur einige Jungpferde im Stall, die für eine schwere S*-Prüfung wie den Großen Preis noch nicht geeignet sind.
Dafür ritt ihre Tochter Pauline in einer Führzügel-Prüfung mit ihrer Ponystute Esperanza und belegte den zweiten Platz.
Darüber war sie so stolz, dass sie auch am Wochenende beim Basthorster Dressurfestival (Freitag bis Sonntag) wieder dabei sein möchte. Alle Ergebnisse: www.reitvereinschwarzenbek.de
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