Klaus Thormählen: Kurzfristiger Start?

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Mit seinem Zweitpferd Wolkenstein gewann Klaus Thormählen beim Turnier in Zierow den Grand Prix Special Foto: H.-E. Jaeger

Stormarns Reiterpräsident steht beim Derby in Klein-Fottbek bisher nur auf der Reserveliste

Hamfelde. Einmal im Leben möchte Klaus Thormählen (61) im Deutschen Dressurderby reiten und zeigen, was er kann. Doch jetzt sieht es danach aus, als solle der Vorsitzende des Stormarner Kreispferdesportverbandes beim Turnier des Jahres in Hamburg-Klein Flottbek (9. bis 12. Mai) wieder nicht dabei sein. „Ich stehe nur auf der Reserveliste“, sagt er.
Klaus Thormählen ist einer der erfolgreichsten Dressurreiter in Schleswig-Holstein. Vor zwei Jahren wurde er in Bad Segeberg mit seinem Paradepferd Capri Landesmeister, vor Kurzem gewann er mit seinem Zweitpferd Wolkenstein beim Turnier in Zierow/Mecklenburg-Vorpommern den Grand Prix Special.
„Meine Punktzahl von 66 Prozent hat nicht jeder Reiter geschafft, der in der Starterliste des Deutschen Derbys auftaucht“, klagt der Hofbesitzer aus Hamfelde. Klaus Thormählen scheint mit den Derby-Veranstaltern auf Kriegsfuss zu leben. Im vergangenen Jahr durfte er in Flottbek auch nicht reiten.

„Ich stehe bereit, meine
Pferde sind topfit“
Klaus Thormählen

Damals sagte Derby-Chef Volker Wulff: „Laut meinen Informationen hat Herr Thormählen nicht rechtzeitig genannt.“ Das bestritt der engagierte Reitersmann. Es gab nach einem Telefonat die Zusage, dass Thormählen im Derby 2013 reiten dürfe. Wulff würde sich dafür einsetzen.
Dazu sagt Thormählen: „Vier Wochen vor Nennungsschluss habe ich gemeldet. Gerade habe ich auf die Starterliste geschaut - ich stehe wieder nicht drauf. Als gebürtiger Hamburger würde ich natürlich gerne mal im Derby reiten. Das schaue ich mir nun leider nur im Fernsehen an. Jetzt muss ich mich auf andere Turniere konzentrieren, zum Beispiel auf die Landesmeisterschaften Hamburg/Schleswig-Holstein im September in Bad Segeberg.“
Klaus Thormählen hofft, dass in letzter Minute ein Wunder geschieht und Absagen anderer Reiter ihm doch noch einen Start Klein-Flottbek ermöglichen. Für den Fall ist er gewappnet: „Sollte der Anruf kommen, stehe ich bereit. Meine Pferde sind topfit.“
Auf jeden Fall sind zwei Amazonen aus dem Kreis Stormarn dabei: Marie-Theres Bahn (PS Granderheide) und Friederike Hahn (RV Tangstedt). Aber nicht im Derby, sondern in Prüfungen für Dressurreiter unter 25 Jahre. (jae)
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