Lust auf Wasserball?

Anzeige
ATSV-Jugendtrainer Lars Einnolf mit den Jungen und Mädchen, die im Nachwuchs-Wasserball-Team trainierenFoto: wb

Ahrensburger hoffen auf interessierten Nachwuchs

Ahrensburg. Ist Wasserball eine aussterbende Sportart? „So drastisch würde ich das nicht ausdrücken“, sagt Lars Einnolf, „aber eine Stagnation macht sich schon seit einigen Jahren bemerkbar.“ Der Wasserball-Jugendtrainer des Ahrensburger TSV will etwas dagegen tun: „Es ist an der Zeit frisches Blut in unsere Wasserballsparte zu holen.“

Nur eine Randsportart

Mit einer jungen Mannschaft möchte Lars Einnolf von unten ganz neu anfangen. Er sucht hierfür Jungen und Mädchen zwischen acht und zehn Jahren. „Wer mitmachen möchte muss sicher schwimmen können, denn das Training findet im Schwimmerbecken des Badlantic statt“, so der 48-jährige Coach, der zur Zeit 20 jugendliche Spieler unter seinen Fittichen hat. Lars Einnolf, seit 25 Jahren aktiver Wasserballer, spielt mit dem ATSV-Herrenteam in der Oberliga Schleswig-Holstein/ Mecklenburg-Vorpommern. „Immerhin die vierthöchste deutsche Spielklasse, könnte man sagen“, erzählt der Trainer, „aber absteigen kann man aus dieser Klasse auch nicht mehr. Das beweist, dass Wasserball nur eine Randsportart ist.“

Verletzungen sind selten

Allerdings keine gefährliche, wie Außenstehende hin und wieder behaupten. „Ich habe in all den Jahren nur einen Spieler mit einer angebrochenen Nase erlebt“, versichert Einnolf, „und ich selber habe im Wasser noch keine Verletzung erlitten.“
Interessierte Kinder und Jugendliche können am 13. September um 18.15 Uhr ins Badlantic kommen oder unter
Tel.: 04102/557 44 anrufen. (jae)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige