Noch nicht in Form

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Spielertrainer Wang Yansheng hat noch nicht die Form der vergangenen Saison erreicht. Foto: H.-E. Jaeger

Wang Yansheng: „Schwere Saison“

Siek. Jahrelang war Wang Yansheng, wie man im Leistungssport sagt, eine „Bank“ im Tischtennis-Team des SV Siek. Der ehemalige Weltklassespieler, immerhin schon 52 Jahre alt, schaffte in der 2. Bundesliga Nord in der vergangenen Saison eine klar positive Bilanz und führte seine Mannschaft als Spielertrainer zur Meisterschaft. Doch nach der Sommerpause hat er seine Form noch nicht gefunden.
Wenige Tage vor dem ersten Saisonspiel gegen Borussia Dortmund (Sonnabend, 15 Uhr) in der Mehrzweckhalle in Siek äußerte sich Wang vorsichtig: „Das wird eine sehr schwere Saison für uns und auf keinen Fall ein Selbstgänger. Die gegnerischen Mannschaften haben sich teilweise mit jungen, sehr talentierten Spielern verstärkt. Da können wir am Ende froh sein, wenn wir einen guten Mittelplatz in der Tabelle erreichen.“
Das hat natürlich mit personellen Veränderungen zu tun. Irfan Cekic, der in der vergangenen Rückrunde ungeschlagen blieb, wechselte zum TTS Borsum, für ihn rückte Rafael Schulz aus der eigenen „Zweiten“ auf. Daniel Cords, der gerade eine Lehre bei den Stadtwerken Norderstedt angetreten hat, muss sich noch steigern.
Die Nummer eins
Die Nummer eins beim SV Siek bekam des Gegners Stärke im Pokalspiel vor heimischem Publikum gegen TTS Borsum am eigenen Leib zu spüren. Wang verlor nicht nur gegen den Ungar Huno Szöcs, sondern auch noch gegen Borsums Spitzenspieler Jan Zibrat in fünf Sätzen. Dass der Chinese in einem Match gleich beide Einzel velor, daran können sich selbst altgediente Sieker Spieler nicht erinnern.
Vorzeitiges Aus
Auch die Dänen Mikkel Hindersson und Jakob Asmussen brachten mit je einem Sieg das Sieker Dreierteam nicht aus der Bredouille. Das 2:3 bedeutete das vorzeitige Aus und führte allgemein zu der Erkenntnis, das die Trauben in der bevorstehenden Zweitligasaison recht hoch hängen.
Ein Finalsieg (den SV Union Velbert mit 3:2gegen TTS Borsum schaffte) hätte den SV Siek in die Pokal-Hauptrunde gegen einen süddeutschen Zweitligaklub und dann möglicherweise ins Finale der besten acht deutschen Teams Ende Dezember in Stuttgart gebracht. (jae)
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