Radrennen mit und ohne Handicap

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Volker Betz (v.l.) und Max Ruess beim Training Foto: fp

Bei dem Event fahren Sportler mit und ohne Behinderung in Teams

Hamfelde Max setzt seinen Fahrradhelm auf und schwingt sich auf sein Dreirad. „Zehn Runden“, ruft er Anke Brammen zu. Der junge Mann tritt kräftig in die Pedale und ist bald hinter einer Kurve verschwunden. Max Ruess ist einer der Betreuten der Hermann Jülich Werkgemeinschaft, die an dem Radevent „Rund um Hamfelde“ teilnehmen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Sonntag, 19. April, 10 Uhr, statt. Die Teilnehmer starten auf dem Gelände der Werkgemeinschaften (Dorfstraße 27). Sportler mit und ohne Behinderung fahren in Teams. Etwa 80 Teilnehmer machen mit. „Die Veranstaltungstag schon etwas ganz Besonderes“, sagt Andreas Gosch, Teamchef der Radsportgruppe. „Alle Teilnehmer sind nervös, wenn sie sich ab 10 Uhr an der Startlinie einfinden.“ Neben den Rennrädern der Radsportler und Tourenrädern sind Fahrgestelle mit vier Rädern, Rollfietsen, Hand Bikes, Tandems, Paralleltandems, Rikschas sowie Trimobile erlaubt. „Jeden Montag findet das Radtraining der Radler mit Handicap mit den Radsportlern vom Team Hamfelder Hof statt“, erzählt Anke Brammen, Leiterin der Hermann Jülich Werkgemeinschaft und Organisatorin des Rad-Events. „Max ist ein tolles Beispiel dafür, wie Sport Selbstvertrauen und Sicherheit schaffen kann. Seit Beginn gemeinsamen Trainings konnten wir beobachten, wie Max immer mehr Zutrauen gewann“, sagt Anke Brammen. Heute steigt er einfach auf sein Rad und fährt los.“ (fp)
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