Stippvisite in der Heimat

Anzeige
Laura Bendfeldt in ihrem Element. Für vier Monate geht es jetzt zurück in die Heimat Repro: jae

Schwimm-Ass Laura Bendfeldt freut sich auf Brot und Familie

Von Hans-Eckart Jaeger
Ahrensburg
Sie können es kaum noch erwarten: Am 17. Mai, am Tag nach Pfingsten, werden Hans-Jürgen und Annett Bendfeldt (Großhansdorf) morgens um sieben Uhr in der Ankunftshalle des Flughafens Fuhlsbüttel ihre Tochter Laura wieder in die Arme schließen. Die 21-Jährige, die seit September 2014 an der Long Island University (LIU) im US-Bundesstaat New York mit einem Sportstipendium für vier Jahre BWL studiert – den Jahresbeitrag von 48.000 Dollar übernimmt die Uni – kehrt für knapp vier Monate zu ihren Eltern nach Großhansdorf zurück. Im September fliegt sie wieder in die USA. Dann ist sie auch für das Schwimm-Team der LIU Post Pioneers im Einsatz. Laura Bendfeldt, Mitglied des Ahrensburger TSV, ist eine der besten Freistilschwimmerinnen hierzulande. Mit ihren Zeiten gehört sie fast schon zu den Top 10 in Deutschland. Zu Hause zeugen unzählige Medaillen und Plaketten von ihren Erfolgen. Vater Hans-Jürgen hat alle Urkunden in Ordnern abgeheftet, und nahezu täglich haben sie mit ihrer Tochter telefoniert oder geskypt. „Wir freuen uns, dass sie wenig-stens für einige Monate wieder zu Hause ist“, sagen sie. Zwischendurch wird Laura noch ein Praktikum bei einem Immobilienmakler absolvieren. Laura sagt zu ihrer Zeit in den USA: „Nach nun fast vier Semestern habe ich einen ganz guten Überblick über das Leben als Studentin in den USA. Ich hatte das Glück, dass ich eine Uni gefunden habe, die zu mir passt, die auch in direkter Nähe zur Weltstadt New York City liegt. Immer wenn ich mit Freunden hineinfahre, ist es etwas Besonderes. Doch trotz der zwei Jahre, die ich nun schon hier bin, werden einige Sachen einfach nicht zur Gewohnheit: Jedes Mal wenn ich Lebensmittel einkaufe (abgesehen von den hohen Preisen), muss ich mich daran erinnern, dass die Steuern nicht inklusive sind. Daran kann ich mich nicht gewöhnen. Das Leben in New York ist spannend. Man findet immer neue Plätze zum Brunchen oder Ecken, die man noch nicht kannte. Trotz allem vermisst man viele „deutsche“ Sachen, besonders das leckere Frühstück und die Brotsorten. Ich hätte nie gedacht, dass ich unser Schulsystem loben würde, doch muss ich sagen, es ist besser als das amerikanische. Ich hab gelernt, dass vieles, was für uns im Gymnasium alltäglich ist, an der Uni etwas Besonderes ist. Das Leben in Amerika bringt viele Erfahrungen mit sich, doch trotzdem vermisst man natürlich seine Freunde und die Familie in Deutschland. Ich freue mich, wenn ich im Mai wieder für einige Zeit nach Hause komme.“
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige