Turnerinnen auf Erfolgskurs

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Elf fleißige Turnerinnen beim Training in Ahrensburg: Pia Möller, Karla Schmidt, Lara Neumaier, Marie Gravel, Linn Alex (hinten von links), Malin Jora, Lene Jonsson, Maila Sievers, Elisabeth Heine, Laura Karbownik, Camilla Aubakirov (vorne von links.Fotos: H.-E. Jaeger

Viele Talente bei der Rhythmischen Sportgymnastik im Ahrensburger TSV

Von Hans-Eckart Jaeger

Ahrensburg. Entzückend sehen sie aus, fein herausgeputzt in ihren bunten, glitzernden Wettkampf-Kostümen und mit großem Eifer beim Gymnastiktraining in der Sporthalle der Heimgartenschule in Ahrensburg bei der Sache: Lara, Camilla, Lene und Elisabeth heißen sie, und sie haben bereits viel erreicht.
„Sie bereiten uns viel Freude und werden es, wenn sie weiter so trainingsfleißig sind, sicherlich auch weiterhin tun“, sagen Judith (27) und Sarah Albrecht (31). Das Geschwisterpaar, aufgewachsen in Bargteheide, hat 15 Jahre für Hoisbüttel erfolgreich geturnt, wohnt heute in Hamburg und hat vor fast fünf Jahren beim Ahrensburger TSV die Abteilung Rhythmische Sportgymnastik gegründet.
Sie trainieren die fünf bis zwölf Jahre alten Mädchen der Wettkampfgruppe gemeinsam, sie fahren auch mit ihnen zu den Meisterschaften und Showauftritten. Insgesamt betreuen sie 16 Turnerinnen, die jüngste ist fünf Jahre alt.
„Das ist sehr zeitaufwendig, aber wir machen das gerne“, sagt Verlagskauffrau Sarah Albrecht, deren Schwester bei ihrem Vater als Speditionskauffrau im Hafen arbeitet. „Nicht jedes Mädchen kann die Sportgymnastik ausüben. Beweglichkeit in den Beinen sowie im Rücken sind die ideale Voraussetzung, um dauerhaft Wettkämpfe und Auftritte bestreiten zu können. Man kann deshalb nicht früh genug beginnen.“
Die Disziplin der rhythmische n Sportgymnastik, die auch zum Olympischen Programm gehört, vereint Körperbeherrschung, Musikalität, Tanz und Spaß und besticht vor allem durch Eleganz, Ästhetik und schöne Bewegungen.
Jede Bewegung, die eine Gymnastin auf die Matte zaubert, ist genau festgelegt. Dabei sollte man weder die Kraftanstrengung noch die Konzentration sehen.
Es war Ende des Jahres 2007, als sie beim ATSV anfragten, ob sie die neue Sparte gründen dürften. „Wir wollten unseren eigenen Weg gehen“, erinnert sich Sarah Albrecht. „30 Kinder kamen zum ersten Training, mit so vielen hatten wir nicht gerechnet. Mehr als 20 wären aber zuviel, denn jedes Kind braucht eine eigene Choreographie. Je älter sie sind, umso mehr benötigen sie, denn dann wollen sie nicht immer die gleichen Übungen turnen.“
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