Vielversprechendes Trainer-Duo

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Die Wild Wings: Teresa Warncke, Nora Reimann, Carina Kellermann, Clara Schwartz, Mirja Beckmann, Yasmin Martens (hinten,v.l.) Merle Schrader, Lilli Stenzel, Merle Bitter, Jenny Struve, Maxime Mönke und Jasmin Zimmermann Jaeger (vorne, v.l.)

ATSV-Basketballerinnen haben noch viel vor

Von Hans-Eckart Jaeger

Ahrensburg. Die Zeit des Ausruhens ist vorüber. „Jetzt müssen wir aber endlich anfangen“, ruft Katharina Kühn ihren Schützlingen zu. Die 14- bis 16-jährigen Mädchen versammeln sich in der Kreissporthalle Ahrensburg unter dem Basketballkorb und hören ihrer Trainerin aufmerksam zu.
Die Stormarn Wild Wings absolvieren ihr Abschlusstraining für das vierte Saisonspiel in der Jugend-Bundesliga WNBL gegen BG 2000 (Sonntag, 14 Uhr, Grundschule am Reesenbüttel). Nach dem 79:75-Sieg beim Team Niedersachsen Nord ist das Team des Ahrensburger TSV bereits auf Platz drei in der Tabelle der
U 17-Spielklasse vorgerückt.
Heute ist Dribbeltraining angesagt, um das Abschirmen des Balles gegen die gegnerischen Spielerinnen zu perfektionieren: Crossover, Speed, Revers und Dribbling mit Tempowechsel. Später ist das Werfen des Balles auf den Korb angesagt, um die Treffsicherheit weiter zu erhöhen.
Chefcoach Marc Köpp (44) schaut vom Spielfeldrand zu. Er lässt seine Cotrainerin gewähren. Er vertraut ihr, auch wenn sie gerade erst ihre Trainerlaufbahn begonnen hat. Katharina Kühn, 31 Jahre alt und 1,93 Meter groß, ist 70-fache Basketball-Nationalspielerin und eine Koryphäe in ihrem Sport.
Mit 13 Jahren spielte sie in der deutschen Jugend-Nationalmannschaft; mit Rist Wedel, 1880 Wasserburg und dem spanischen Klub Acis-Suli Leon feierte sie große Erfolge – Meisterschaft und Pokalsieg. Ihre internationale Karriere hat sie beendet, jetzt spielt sie hin und wieder noch in der 2. Regionalliga bei ihrem alten Klub SC Rist Wedel.
„Eigentlich wollte ich das Thema Basketball abschließen“, sagt Katharina Kühn. „Ich dachte, immer nur dem Ball hinterher laufen kann nicht der Lebensinhalt sein. Jetzt möchte ich als Trainerin arbeiten.“ Mit Cheftrainer Marc Köpp, der ihre Karriere als früherer Coach in Wedel stets begleitet hat und bei dessen Hochzeit sie Trauzeugin war, ist sie im Sommer zum ATSV gekommen. „Hier wollen wir gemeinsam versuchen, hier etwas aufzubauen“, sagen sie.
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