Weg an die Spitze ist frei

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Julia Görges besiegte bei Olympia die Weltranglistenzweite Agnieszka Radzanska.Foto: peplies consult/pi

Bad Oldesloerin Julia Görges ist bei Olympia eine Runde weiter

Bad Oldesloe. Jetzt ist der Weg nach oben frei. Zweimal in diesem Jahr hatte sie ein Tennismatch gegen die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki (Dänemark) gewonnen, nun besiegte Julia Görges (23) aus Bad Oldesloe, aufsteigender Stern am deutschen Tennishimmel, bei den Olympischen Spielen in London zum ersten Mal in ihrem Leben auch die Nummer 2 im Ranking, die Polin Agnieszka Radzanska, mit 7:5, 6:7 (5:7), 6:4. Das Finale in Dubai 2012 hatte sie gegen diese Gegnerin knapp verloren.
Es war eine dramatische Partie, und der Ausgang lag am Ende auf Messers Schneide. Nach 20 geschlagenen Assen und einem platzierten Return verwandelte Julia Görges auf dem Center Court in Wimbledon nach zwei Stunden und 14 Minuten ihren ersten Matchball. Die Sensation war perfekt. Zu Hause an den Fernsehgeräten saßen ihre Eltern und jubelten mit.
„Es ist wirklich eine große Ehre, hier für das Team Deutschland antreten zu dürfen“, hatte Julia Görges nach ihrer Nominierung durch den Olympischen Sportbund für ihre Fans in Deutschland getwittert. „Ich habe mich optimal auf dieses große Ereignis vorbereitet. Ich hoffe, dass meine Anhänger mir die Daumen drücken.“
Das taten Deutschlands Tennisfreunde denn auch. Viele von ihnen saßen mit bangem Herzen vor der zweistündigen Fernsehübertragung beim Privatsender Eurosport, als die Weltranglisten-24. in Runde eins für die große Überraschung sorgte. Egal, wie weit sie bei Olympia kommt: Julia Görges steht vor einer großen Zukunft. (jae)
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