Zufrieden mit der Leistung

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Das Oberligateam der TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf: Mathias Dietrich, Malte Dittmar (oben von links), Hardy Biermann, Christian Rasenack, Daniel Schildhauer, Julian Mieß (unten von links).Foto: hfr

Aufstieg in die Oberliga Nord-Ost ist gewiss, unklar bleibt, ob es sinnvoll ist

Von Hans-Eckart Jaeger
Ahrensburg/Großhansdorf. „Die Saison läuft fabelhaft, davon konnten wir vor dem ersten Punktspiel nur träumen“, sagt Torben Günter. Ein Blick auf die Hinrundentabelle der Tischtennis-Oberliga Nord zeigt es deutlich: Die 1. Herrenmannschaft der TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf, gerade erst aus der
1. Landesliga aufgestiegen, hat gute Chancen, gleich weiter in die Regionalliga zu marschieren.
Davon will der TTG-Abteilungsleiter wie fast alle Spieler kaum etwas wissen, auch wenn Spitzenreiter FT Eiche Kiel nur einen Punkt besser ist und der TTG-Vorsprung auf den Tabellendritten BVM Hamburg stolze vier Punkte beträgt. Die Kieler, die zu Hause 9:6 siegten, müssen in der Rückrunde in Ahrensburg antreten.
Der Meister qualifiziert sich automatisch für die Regionalliga Nord, die dritthöchste Spielklasse in Deutschland. Der Vizemeister muss sich in zwei Relegationsspielen durchsetzen, um auch noch aufsteigen. Auf sicher gehört die TTG 207 in der nächsten Spielzeit der neu gegründeten Oberliga Nord-Ost an, in der dann außer den Oberliga-Teams aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg/Vorpommern auch die besten Mannschaften aus Berlin und Brandenburg spielen.
„Sollten wir uns qualifizieren, werden wir uns noch einmal zusammensetzen, ob der Aufstieg sinnvoll wäre“, sagt Spartenleiter Torben Günter. „Nach dem jetzigen Stand ist er das nicht. Wir müssten zu Auswärtsspielen weitere Wege fahren, bräuchten auch mindestens noch einen Spitzenspieler und viermal in der Woche trainieren. Das können unsere Spieler schon aus beruflichen Gründen nicht.“
Erst einmal geht es darum, dass die TTG 207 in der am 6. Januar beginnenden Rückrunde wieder so auftrumpft wie in der Hinrunde. Die Mannschaft verändert sich auf einer Position: Mathias Dietrich (13:4 Siege) rückt für Christian Rasenack (5:12) hinter Daniel Schildhauer (14:4) auf Platz zwei vor. Das wollte auch Malte Dittmar (ebenfalls 13:4 Siege im mittleren Paarkeuz), aber bei der letzten Mannschaftsbesprechung fiel die Entscheidung gegen ihn.
Unangefochtene Nummer 1 ist weiterhin der 30 Jahre alte Daniel Schildhauer, der nicht nur Spielertrainer der ersten Herrenmannschaft ist, sondern der sich auch um den Tischtennis-Nachwuchs kümmert.

Die Teilnehmerzahl ist rekordverdächtig: 1500 Tischtennisspieler aus dem norddeutschen Raum und aus Dänemark starten beim 44. Winterturnier der TTG 207 Ahrensburg/Großhansdorf (27. - 30. Dezember). Turniersieger werden in 20 Einzel-, 19 Doppel- und drei Mix-Konkurrenzen ermittelt. 75 Helfer sind an den vier Turniertagen im Einsatz.
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