FFW Groß Borstel braucht Personal

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Markus Lauckhardt, Jonathan Bejarano und Oliver Okay (v.l.) von der FF Groß Borstel, würden gern neue Kolleginnen und Kollegen begrüßen Foto: Hanke
Hamburg: Geschwister-Beschütz-Bogen 20 |

Die Freiwillige Feuerwehr sucht zusätzliche Feuerlöscher

Groß Borstel Sie löschen die größten Brände, haben das Know-How, das jeder Feuerwehrmann braucht, aber sie sind zu wenige, um einen entspannten Betrieb aufrecht zu erhalten. Die Freiwillige Feuerwehr Groß Borstel kann mit ihren 16 Mann gerade noch die Aufgaben erfüllen, die ihnen abverlangt werden. Aber die Personaldecke ist dünn geworden. Im Jahr 2000 waren sie mal 32 Aktive. 25 Mitglieder wären gut. Dann könnte der eine oder andere auch mal ein Wochenende frei haben. Das ist kaum noch möglich. Nahezu jedes Wochenende und nach Feierabend von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens haben die ehrenamtlich tätigen Brandschützer Bereitschaft. „Darunter leidet das Familienleben. Entspannung ist kaum noch möglich“, erzählt Jonathan Bejarano vom Vorstand der Freiwilligen
Feuerwehr.

Ausbildung wie Berufsfeuerwehr

Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren absolvieren dieselbe Grundausbildung wie Berufsfeuerwehrleute, nur nicht in drei Monaten wie die Profis, sondern über ein Jahr verteilt. Da die freiwilligen Brandschützer einem Beruf nachgehen oder eine Ausbildung absolvieren, haben sie nur abends oder am Wochenende Zeit, um den Umgang mit Schläuchen, Wasserspritzen und Anleitern zu erlernen. Sie werden für alle Feuerwehr-Einsätze gerufen oder mit angefordert, aber nicht als Ehrenamtliche erkannt. „Wir tragen dieselbe Kleidung wie die Berufsfeuerwehr. Die Betroffenen können uns von denen nicht unterscheiden. Deshalb weiß auch kaum jemand, was wir alles leisten“, erläutert Oliver Okay, ebenfalls Vorstandsmitglied der FF Groß Borstel.

Bis 70 Einsätze im Jahr

Kleidung und Ausrüstung werden von der Stadt Hamburg gestellt. Ebenso die beiden Löschfahrzeuge, die die FF Groß Borstel in ihren Räumlichkeiten im Gewerbegebiet am Geschwister Beschütz Bogen untergebracht hat. Dort kommen die Feuerwehrleute auch alle 14 Tage zu Treffen zusammen, wo das Wissen und die Fähigkeiten rund um den Brandschutz aufgefrischt werden. Auch die Jugendfeuerwehr trifft sich hier. 50 bis 70 Einsätze im Jahre fährt die FF Groß Borstel in diesem Stadtteil und im Norden von Eppendorf. Von der Rettung verunglückter Kleintiere bis zum Großbrand reicht das Spektrum. (ch)

Interessenten melden sich unter Telefon 01575/312 66 89 oder unter kontakt@ff-gross-borstel.de. Unter www.ff-gross-borstel.de gibt‘s weitere Infos und die Termine der Treffs am Dienstagabend
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