Hamburg Airport: Mehr Platz für die Feuerwehr

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Thomas Barke, Leiter der Flughafenfeuerwehr Hamburg, vor einem der Spezial-Löschautos Foto: Kuchenbecker
Hamburg: Flughafenstr. 1-3 |

Umbau des Feuerwehr-Gebäudes beendet: Wehr ist fit für die Zukunft

Fuhlsbüttel Ein großer Schriftzug „Feuerwehr Fire And Rescue“ verrät schon von weitem, was sich in dem Gebäude seitlich der Start-Landebahn in Langenhorn befindet: Die „neue“ Feuerwehr. Für rund 7,5 Million Euro wurde das Gebäude nun fit für die Zukunft gemacht. „Mit dem Fortschritt der Luftfahrt steigen auch die Anforderungen an unsere Werkfeuerwehr – ein Trend, der sich weiter fortsetzen wird“, erklärt Michael Eggenschwiler, der Vorsitzende der Geschäftsführung des Hamburg Airport. „Deshalb ist es wichtig, dass wir in die Zukunft unserer Feuerwehr investieren. Denn ohne ihre Einsatzbereitschaft rund um die Uhr könnte am Hamburg Airport kein Flugbetrieb stattfinden. Mit den Baumaßnahmen haben wir die Wache für zukünftige Entwicklungen fit gemacht – und mit dem Anbau gleichzeitig mehr Platz geschaffen.“

940 Quadratmeter großer Anbau

Die letzten Umbauarbeiten am alten Feuerwehrgebäude waren im April 2017 abgeschlossen; der neue Erweiterungsbau bereits im September 2016 fertiggestellt. Nun können die 80 Feuerwehrmänner, die rund 3.500 Einsätze jährlich fahren und in derzeit 20-Mann-Teams in Schichten die Wache rund um die Uhr besetzen, auf ein rund 3.500 Quadratmeter großes, modernes Gebäude zurückgreifen. Im neuen Anbau finden nicht nur die großen Flugfeldlöschfahrzeuge des Typs Ziegler 8 Platz, sondern auch moderne Ruheräume, von denen man die Einsatzfahrzeuge über die berühmten Rutschstangen erreichen kann. Werkstätten, Sporträume und Umkleideraum sind hier ebenfalls untergebracht. Durch den rund 940 Quadratmeter großen Anbau und die Umbaumaßnahmen am alten Gebäude entstand mehr Platz für den Rettungsdienst. So gibt es zum Beispiel einen Stellplatz zur Fahrzeugdesinfektion, einen neuen Sanitärbereich und ein Behandlungszimmer. Darüber hinaus sind die Atemschutz- und Löscherwerkstatt deutlich vergrößert worden. Voraussichtlich zum Jahreswechsel soll dann auch die neue Feuerwehrleitstelle in Betrieb genommen werden. (nik)
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