Letzter (Ruhe)-Hafen Hamburg

Wann? 12.02.2017

Wo? Fuhlsbüttler Straße 756, Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg DE
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Festliegen für die Ewigkeit. Hier ging auf Ohlsdorf im September 1913 August Winkler vor Anker Foto: Krause
Hamburg: Fuhlsbüttler Straße 756 |

Vortrag über Schiffe, Sturm und Wellen auf Ohlsdorfer Grabsteinen

Von Franz-Josef Krause
Hamburg-Ohlsdorf
Viele Seeleute haben auf Ohlsdorf ihren letzten Ankerplatz gefunden, haben hier unweit des Oberlaufs der Alster fest gemacht. Bei etlichen kündet der Grabstein, dass hier Reeder, Seefahrer oder Schiffer vom Schaukeln auf den Wellen, von Sturm und Wind ausruhen. Die Steine zeigen – bei manchen hat das Meer zu Reichtum geführt – bei anderen doch zumindest ein gesichertes Einkommen gebracht. So wuchs der Wunsch – oder war es der der Hinterbliebenen – auf dem Grabstein, dem „letzten Türschild“ des Verstorbenen, auf den Beruf hinzuweisen.Dieser Brauch ist ganz unterschiedlich verbreitet. Auch Musiker, Schauspieler, Eisenbahner und Architekten haben nicht selten berufsspezifische Zeichen und Symbole auf ihren Grabsteinen. Von Buchhaltern, Finanzbeamten, Steuerberatern oder Investmentbankern ist Vergleichbares nicht bekannt.

Vortrag „Letzter Hafen Hamburg – Maritime Ruhestätten auf dem Friedhof Ohlsdorg“: 12. Februar, 15 Uhr in der Cordes-Halle des Hamburger Bestattungsforums auf dem Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756. Der Eintritt ist frei
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