Malik zieht Zwischenbilanz

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Gulfam Malik in der Eirene-Kirche Foto: oj

Großes Interesse an den Bürgerforen

Langenhorn Das Langenhorner Bürgerforum, eine von SPD-Bürgerschaftsmitglied Gulfam Malik ins Leben gerufene Informations- und Diskussionsveranstaltung, macht noch Sommerpause. Auch Malik selbst, 60-jähriger Politiker, gebürtig in Pakistan, gönnt sich jetzt eine kleine Auszeit. „Wir greifen aktuelle politische oder gesellschaftliche Themen auf, die die Menschen interessieren“, sagt Blumenhändler Malik. Und die kommen immer reichlich in den Gemeindesaal der Eirenekirche, in dem das Bürgerforum stattfindet. In den vergangenen drei Monaten gab es die unterschiedlichsten Themen. Natürlich standen der G20-Gipfel und seine Auswirkungen ebenso auf der Tagesordnung wie zuletzt das Thema „Global braucht lokal“. Dass dabei natürlich auch etwas Wahlkampf seitens der SPD betrieben wird, lässt sich nicht von der Hand weisen, doch zeigt sich Malik durchaus aufgeschlossen gegenüber Blicken über den roten Tellerrand hinaus. „Die Politik muss zusammenpassen. Wenn es in Europa und im Bund funktioniert, profitiert davon auch die Lokalpolitik“, ist Malik überzeugt. „Wenn der Bürger vor Ort nicht mitgenommen wird, dann ist die Politik nicht gut.“ Als gebürtiger Pakistani liegt Gulfam Malik auch das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Glaubensrichtungen am Herzen. „Zum Forum mit dem Titel ‚Muslime und Christen‘ kamen mehr Leute als sonst. Die Bürger wollen Aufklärung, wie die Religionen miteinander umgehen“, sagt Malik. Der SPD-Politiker ist überzeugt, dass der Großteil der Menschen es in Hamburg richtig einschätzen kann, wenn „einer von Tausend verrückt spielt.“ Mit dem Langenhorner Bürgerforum geht es im September weiter. Welche
Themen dann auf der Tagesordnung stehen, steht noch nicht fest. (oj)
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