Polizei unter Strom

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Michael Wilke, Mitglied der Einsatzabteilung am PK 33, präsentiert das neue E-Mobil, dessen Ladesteckdose sich unterhalb der Motorhaube befindet. Foto: Thomas Hoyer

Erstes Elektroauto für das PK 33

Winterhude/Alsterdorf. Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch stellte am vergangenen Freitag ein nagelneues Einsatzfahrzeug vor, das ausschließlich elektrisch angetrieben wird.
Bei dem E-Mobil, das bis Ende September zunächst von den Beamten des Polizeikommissiariats 33 im Wiesendamm erprobt wird, handelt es sich um einen bis zu 145 Kilometer schnellen Nissan Leaf, der laut Herstellerangaben eine Reichweite von 150 Kilometer hat, ehe die Lithiumionen-Batterie, die für eine Leistung von 109 PS sorgt, an einer herkömmlichen Steckdose wieder aufgeladen werden muss. Für die Polizei gilt es jetzt vor allem zu testen, ob der Wagen, der zur „World Car of the year 2011“ gewählt wurde, die täglichen Anforderungen der Polizeiarbeit erfüllt.
Das Hauptaugenmerk liegt darauf, festzustellen, in welchem Ausmaß die Reichweite durch Stromfresser wie Licht, Funk- und Klimaanlage oder Heizung gemindert wird. Eingesetzt werden soll das schmucke silberne E-Mobil, das im Handel rund 37.000 Euro kostet, während der Testphase im Bereich der Zivilfahndung, zunächst in Alsterdorf und Winterhude, anschließend an anderen Kommissariaten. „Wir als Angehörige des PK 33 freuen uns, als erste Dienststelle der Polizei Hamburg ein Fahrzeug der neuen und zukunftsträchtigen Generation der Elektro-Fahrzeuge ausgiebig testen zu können“ freut sich Michael Wilke, Mitglied der Einsatzabteilung, und fügt schmunzelnd hinzu: „Vielleicht lässt der lautlose Betrieb unsere Zivilfahnder zu weiteren, von den Tätern nicht erwartenden Erfolgen und Festnahmen kommen.“ (th)
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