Umweltsenator Kerstan (GRÜNE) lockert Nachtflugverbot

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Kai Debus
Hamburg: Hamburg-Nord | Der Fluglärm über Hamburg nimmt weiter zu: Das Passagier- und Flugaufkommen des Hamburg Airport steigt schon seit Jahren stetig an. Airbus Operations führt immer mehr Werks- und Testflüge über Hamburg-Nord durch. Und nun trägt auch noch der G20-Gipfel zum steigenden Fluglärm bei.

Seit Wochen ist auch der Luftraum über Hamburg im Ausnahmezustand. Seither üben Polizei und Bundespolizei mit Hubschraubern tags und nachts die Luftüberwachung. Zum G20-Gipfel vom 7. bis 9. Juli werden insgesamt 17 Hubschrauber und ein zweimotoriges Flugzeug der Polizei Hessen zum Einsatz kommen, eine Vulcanair P68 Observer 2.

Nun setzt Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) noch einen drauf und verlängert das Nachtflugverbot für die Dauer des Gipfels von 23.00 Uhr auf 1.00 Uhr. Damit soll möglichen Verspätungen wegen des erhöhten Flugaufkommens entgegengewirkt und verhindert werden, dass Passagiere nachts nicht mehr vom Hamburger Flughafen wegkommen. Anwohner und Fluglärmgegner - allen voran die BAW - haben die Entscheidung des grünen Umweltsenators scharf kritisiert.


Kai Debus
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