Studium: Täglicher Kampf mit Klausuren Geld und Zeit

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Als Student bekommt man oft den Ausspruch zu hören, dass man ja "ein total einfaches Leben" hätte. In solchen Momenten dürften sich viele Studenten fragen, ob dieser Ausspruch tatsächlich ernst gemeint ist, oder ob er lediglich von einer Person stammt, die nicht studiert hat. Denn so toll und einfach, wie viele Menschen sich das Studentenleben vorstellen, ist es leider nicht. Anstatt ständig Party zu machen und täglich auszuschlafen, sehen sich viele Studenten immer wieder mit existenziellen Sorgen und einem großen Leistungsdruck konfrontiert. So ist es nicht verwunderlich, dass die Studis keine Zeit für das Putzen investieren könne, da sie ohnehin schon an chronischem Zeitmangel leiden.

Diverse Ausgaben

Entgegen anderslautender Gerüchte werden nicht alle Studenten von ihren Eltern finanziell unterstützt. Es gibt sogar Studenten, die ihren Lebensunterhalt ganz ohne BAföG und Unterhaltszahlungen seitens der Eltern bestreiten müssen. Viele solcher Studenten haben dann oft sogar keine andere Wahl, als einen Studienkredit aufzunehmen und neben dem Studium arbeiten zu gehen. Und selbst dann reicht das Geld gerade mal so aus. Denn schließlich müssen nicht nur Miete, Krankenversicherung, Lebensmittel und Medikamente bezahlt werden, sondern auch noch Dinge für die Universität, wie zum Beispiel teure Fachliteratur. Einige Professoren sind tatsächlich sogar so dreist, von ihren Studenten zu verlangen, sich die neuste Fachliteratur zu besorgen, die sie, also die Professoren, oft sogar auch noch selbst geschrieben habe. Dass so ein Buch dann oft mal so viel kostet, wie ein Lebensmittelvorrat für mehrere Wochen, ist den meisten Professoren ziemlich egal. Nach dem rasch verflogenen Semester werden die Bücher meist weiterverkauft um die Ausgaben in Grenzen zu halten.

Stress ohne Ende

Es heißt ja immer, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Und an dieser Äußerung ist auch tatsächlich was dran. Trotzdem dürften viele Studenten erstaunt sind, wenn sie beginnen zu studieren und merken, wie stressig das Studium eigentlich ist. Da müssen ständig Referate gehalten, Hausarbeiten geschrieben und Protokolle angefertigt werden, und zum Ende eines jeden Semesters müssen etliche Klausuren geschrieben werden. Neben den alltäglichen Sorgen und den Sorgen, wie man das Studium eigentlich finanzieren soll, kommt auch ein nicht unerheblicher Leistungsdruck hinzu, unter den viele Studenten zu zerbrechen drohen. Nur wenige Studenten schaffe es, innerhalb der Regelstudienzeit fertig zu werden. Dafür leiden immer mehr Studenten unter Depressionen, Versagensängsten und Dauerstress.
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