Pfefferspray und Cannabis im Handgepäck

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Hamburg-Fuhsbüttel: Eine Passagierin hatte Pfefferspray ohne BKA-Prüfzeichen und ohne Hinweis auf Zweckbestimmung zur Tierabwehr in ihrem Handgepäck Foto: Bundespolizei Hamburg
Hamburg: Flughafenstr. 1-3 |

Flugpassagiere wollten mit Drogen und Waffen abheben

Fuhlsbüttel Was darf ins Handgepäck und was nicht? Zwei Fluggäste am Hamburg Airport hatten offensichtlich Schulungsbedarf. Ein Reisender hatte am Montag (21. August) in seiner Zigarettenschachtel statt der üblichen „Kippen“ zehn Joints eingepackt. Bei der Befragung des Reisenden durch die Bundespolizei gab der 47-Jährige zu, „Gras“ dabei zu haben. Weiter wollte er sich dazu nicht äußern. Andere Betäubungsmittel wurden bei dem Mann nicht gefunden. Der Passagier mit Flugziel Istanbul erhielt eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und konnte im Anschluss seinen Flug antreten.

Pfefferspray zum Selbstschutz

Wenige Tage vorher, am Freitag (18. August) wurde im Handgepäck einer US-Amerikanerin ein pinkfarbenes Pfefferspray sichergestellt. Das US-Produkt hatte weder ein vorgeschriebenes Prüfzeichen, noch den erforderlichen Hinweis auf eine eindeutige Zweckbestimmung zur Tierabwehr. Die 37-Jährige gab an, es zum Selbstschutz bei sich zu haben. Da Pfefferspray grundsätzlich im Handgepäck verboten ist, erhielt die Reisende eine Strafanzeige und eine Sicherheitsleistung von 150 Euro. (ngo)
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