BKK VBU-Busniessclub: „Gesunde“ Unternehmenskultur muss gelebt werden

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Im Oldtimer-Handelshaus Automobile Thiesen GmbH in Hamburg-Othmarschen fand jetzt ein Treffen des Businessclubs der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) statt. Rund 50 Verantwortliche aus namhaften Hamburger Unternehmen gingen der Frage nach, ob ein gezieltes Gesundheitsmanagement den Aufbau und die Pflege einer erfolgreichen Arbeitgebermarke unterstützen kann.

Gleich bei der Begrüßung betonte Nils Brümmer, Regionalleiter Nord der BKK VBU, wie wichtig zufriedene, motivierte und gesunde Mitarbeiter für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sind. „Das betriebliche Gesundheitsmanagement ist nicht nur eine Investition in die Mitarbeiter, sondern ein Bestandteil einer zukunftsorientierten Personalpolitik von Unternehmen“, so Brümmer. Für die Motivation und auch um die älter werdenden Belegschaften fit zu halten, komme es auf das richtige Gesundheitsangebot an. Dabei sei vollkommen klar, dass es keine Patentlösung gebe. Weil Unternehmen unterschiedlich sind, müsse auch für jedes Unternehmen ein individuelles Gesundheitsmanagement entwickelt werden. Was letztlich sinnvoll und nötig ist, vermag erst eine genaue Analyse zu klären, bei der die BKK VBU die Firmen unterstützt.

Jan Willand von der Beratungsagentur menschmark führte im ersten Teil der Veranstaltung aus, wie in Unternehmen mittels einer eigenen Arbeitgebermarke (Employer Branding) Arbeitnehmer engagiert bleiben und vor allem langfristig gebunden werden können. „Um eine Firma insgesamt als attraktiven Arbeitergeber darzustellen, sind immer verschiedene unternehmensstrategische Maßnahmen erforderlich“, erklärte Willand. Geeignet sei der Aufbau einer emotionalen Bindung, womit eine höhere Identifikation der Arbeitnehmer mit dem Unternehmen erzielt werden könne. Eines der besten Mittel ist BGM, was laut Willand für Betriebliches Gesundheits Marketing statt Betrieblichem Gesundheitsmanagement stehen könne. Kernaussage des Vortrags: „Unternehmenskultur ist nicht nur eine Strategie. Das ganze muss gelebt werden. Gesundheitsmanagement ist immer gut gemeint, meistens gut gemacht, aber selten gut erkannt“, so Willands Erkenntnis.

Wie Unternehmen das konkret umsetzen können, erläuterte Julian Vester, Geschäftsführer der Agentur elbdudler, im weiteren Verlauf des Abends. Dabei gelte unverändert der alte hamburgische Kaufmannsleitsatz: „Behandle deine Mitarbeiter gut, dann geht’s auch dir gut.“ Denn Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, geben ihre Motivation an Kunden weiter und steigern so den Umsatz. „Jeder Chef ist gut beraten, wenn er eine Firma aufbaut, in der er selbst gern als Mitarbeiter arbeiten würde“, sagte Vester. Und selbstverständlich helfe auch in der internen Kommunikation ein altbekanntes Motto: „Tue Gutes und rede darüber.“ Vester ist der Überzeugung, dass Unternehmen, die das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter fördern, zugleich als attraktive Arbeitgeber punkten können - und umgekehrt. Dabei müsse das Thema Gesundheit immer stärker in den Unternehmensstrukturen und -prozessen sowie in der Unternehmenskultur verankert werden.

Für Christian Schrader, Gründer der Internetplattform feelgood@work, ist beim Aufbau einer Arbeitgebermarke der gegenseitige Respekt das entscheidende Kriterium. Das Geheimnis seines Erfolgs: „Ich behandle meine Mitarbeiter so, wie ich auch gern behandelt werden möchte.“ Schrader legte dar, dass sich bei allen Beteiligten die Lust auf Leistung von selbst einstellt, wenn es gelingt, die Wertegemeinschaft zu stärkten. „Nur zufriedene Mitarbeiter können eine authentische Kommunikation schaffen, sowohl nach außen wie nach innen“, betonte Schrader in seinem Spontanvortrag und schloss mit den Worten: „Gesunde Mitarbeiter ist gleich gesunde Marke.“

Am Ende konnten die Personalverantwortlichen und Unternehmer viele Anregungen und starke Motivationsimpulse in ihren betrieblichen Alltag mitnehmen. Nils Brümmer verwies abschließend auf eine Vielzahl von Gesundheitsangeboten, die von Arbeitsplatzgestaltung über Fitness-Angebote und gesunde Ernährung bis zur Sozialbetreuung reichen.

Last but not least: Arbeitgeber selbst können pro Mitarbeiter und Jahr bis zu 500 Euro für qualitätsgeprüfte Maßnahmen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung steuerfrei ausgeben. Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmen bei der BKK VBU unter ( 0 40) 422 36 207 oder unter www.meine-krankenkasse.de.
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1 Kommentar
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Rainer Stelling aus St. Georg | 18.02.2016 | 09:26  
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