Drei Möglichkeiten der Smartphone-Reparatur

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Es kann leider viel zu schnell passieren – das geliebte Smartphone fällt aus der Tasche und das Display zerspringt oder das Handy gibt vollkommen den Geist auf. Sind Fehler und Defekte am Handy nicht selbst verschuldet, greift in der Regel die Herstellergarantie. Hat man keinen Anspruch auf Garantieleistung, kann man sich mit einem Reparaturset behelfen oder eine Fachwerkstatt beauftragen.

Garantie greift nicht bei Eigenverschulden

Zuallererst sollte man prüfen, wie lange der Kauf des Smartphones zurückliegt. Denn Unternehmen müssen laut bürgerlichem Gesetzbuch in Deutschland zwei Jahre Gewährleistung für ihre gelieferten Produkte übernehmen. Das bedeutet, dass das gelieferte Smartphone zum Lieferzeitpunkt ohne technische und optische Mängel sein muss. Des Weiteren lohnt sich ein Check, ob der Hersteller eine zusätzliche Garantie gewährt: Beispielsweise bietet Samsung eine Garantie für seine Smartphones gegen Material- und Verarbeitungsfehler für den Zeitraum von vierundzwanzig Monaten.

Achtung: Gewährleistung und Garantie kommen nur zum Tragen, wenn der Schaden am Smartphone nicht selbst verursacht wurde! Außerdem ist zu beachten, dass die Beweispflicht beim Kunden liegt, wenn das Handy nach den ersten sechs Monaten nach dem Kauf kaputt geht. Das bedeutet, dass der Verbraucher nachweisen muss, dass das Gerät bereits beim Kauf fehlerhaft war, bzw. dass er es nicht selbst durch unsachgemäßen Gebrauch beschädigt hat, damit die gesetzliche Gewährleistung zum Tragen kommt.

Reparatursets für Zuhause

Ist die Garantie bereits abgelaufen oder ist man selbst für den Schaden am Handy verantwortlich, kann man auch versuchen, selbst Hand an das Smartphone zu legen. Hierfür gibt es beispielsweise Sets im Internet, die alles bieten, was man zur DIY-Soforthilfe braucht. Mit der ebenfalls beiliegenden Anleitung kann man sich Zuhause direkt ans Werk machen. Jedoch sollte bei der Eigenreparatur vorsichtig und mit Bedacht vorgegangen werden. Denn eine Gewährleistung für eigens verursachte Beschädigungen an Smartphone-Bauteilen gibt es nicht.

Abgabe beim Reparaturservice

Die dritte Option bei einem selbst verschuldeten Smartphone-Defekt ist es, dass Gerät von einem Reparaturservice wiederherstellen zu lassen. Dabei wird eine bestimmte Reparaturleistung gebucht, das Smartphone beim Dienstleister abgegeben, dieses instandgesetzt und anschließend an den Kunden zurückgegeben. „Montags kommen die meisten Anfragen“, wissen die Smartphone Experten des Hamburger Reparaturservices iHelpStore. „Am Wochenende sind viele Leute unterwegs, beim Shoppen, beim Feiern oder beim Sport, dabei geschehen die meisten Smartphone Unfälle.“ Meist sind es einfache Stürze oder Schäden durch den Kontakt mit Wasser, die eine Smartphone Reparatur nötig machen.

Reparaturmöglichkeiten vergleichen lohnt sich

Im Falle eines Falles sollten Smartphonebesitzer zunächst prüfen, ob bei dem Defekt die gesetzliche Gewährleistung oder die Händlergarantie zum Tragen kommen. Der Austausch bzw. die Reparatur des Smartphones wird dann meist direkt mit dem Hersteller abgewickelt. Wer sich unsicher ist, fragt am besten dort nach, wo er das Smartphone gekauft hat.

Reparatursets sind optimal, wenn der Fehler eindeutig erkennbar ist. Mit ein wenig Mühe kann damit jeder sein Smartphone selbst reparieren und Geld sparen.

Die Inanspruchnahme von Reparaturservices hat gegenüber den Reparatursets den Vorteil, dass man meist eine Gewährleistung auf die Reparatur erhält. Auch werden in der Regel Kostenvoranschläge angeboten, wenn nicht klar ist, was genau beschädigt wurde. Smartphone-Besitzer sollten jedoch Kosten und Nutzen der Reparatur genau abwägen. Abhängig vom Modell kostet eine Reparatur nämlich fast genauso viel wie die Anschaffung eines neuen Gerätes.
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