INSA-Umfrage des Liberalen Mittelstands: „Wo die SPD regiert, regiert der Neid“

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Landesvorsitzender Thomas Philipp Reiter (48)
PRESSEMITTEILUNG

In Hamburg verfängt die SPD-Angriffsstrategie auf Steuerzahler besonders


Gut jeder dritte Deutsche (38,4 %) findet die Änderungsvorschläge von Martin Schulz an der Agenda 2010 „im Großen und Ganzen gut“. Im rot-grün regierten Hamburg hingegen unterstützt sogar jeder Zweite (51,3 Prozent) die Pläne des SPD-Kanzlerkandidaten. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts INSA im Auftrag des Liberalen Mittelstands Hamburg. Schulz fordert unter anderem eine längere Bezugszeit für das Arbeitslosengeld und eine Veränderung des Freibetrages für Hartz-4-Empfänger.


Jeder vierte Befragte (25,4 Prozent) in Deutschland stimmt dem nicht zu. In Hamburg hingegen lehnen nur 16,7 Prozent die Änderungsvorschläge von Schulz ab. 24,9 Prozent können in Hamburg nichts dazu sagen und 7,1 Prozent machten keine Angaben.


„Insbesondere in Hamburg zeigt sich, dass die Sozialdemokraten in falscher Treue zu ihrem neuen Hoffnungsträger in eine politische Sackgasse marschieren“, erklärt dazu der Hamburger Landesvorsitzende des Liberalen Mittelstands, Thomas Philipp Reiter. „Ob diese Neid-Strategie am Ende den Sozialdemokraten im Bundestagswahlkampf nutzen wird oder nicht, ist nicht die Frage, die uns Mittelständler interessiert. Entscheidend ist, dass die Agenda 2010 Deutschland und Hamburg genutzt hat. Schulz will sie nun beschädigen. In den SPD-Hochburgen verfängt dieser Ansatz offenbar.“


Neben der relativen Zustimmung für die Kritik an der Agenda 2010 fällt die hohe Zahl derer auf, die sich da noch keine Meinung gebildet haben. Dies sei eine Herausforderung für die FDP, die mit guten Argumenten vor einer Rücknahme der Agenda 2010 warnt, so Reiter.



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