Umweltschäden vorbeugen mit Löschwasserrückhalteanlagen

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Brände gehören seit Menschengedenken zu den schlimmsten und verheerendsten Schrecknissen. Heutzutage sind sie dank bestens organisierten Feuerwehren schnell und effektiv in den Griff zu bekommen. Trotzdem ergeben sich unter Umständen weitreichende und schwerwiegende Probleme für uns und unsere Umwelt. Dies wird verursacht durch Industriebrände bei denen viele umweltgefährdende Stoffe freigesetzt werden. Oftmals bilden sich diese Schadstoffe erst im Brandfall aus. Stoffe die zunächst als harmlos und unbedenklich eingestuft werden, können sich unter Brandbedingungen zu einer immensen Gefährdung entwickeln. Das konkrete Gefahrenpotential ist vorher oftmals gar nicht oder nur sehr schwer einzuschätzen. Als einer der führenden deutschen Anbieter auf dem Gebiet der Löschwasserbarriern gilt die Thüringer THOMAS SYS TECH GmbH.

Wozu werden Löschwasserbarrieren überhaupt benötigt?


Das Ökosystem wird bei jedem Brand mehr oder weniger stark beeinträchtigt. Gase die sich im Brandfall bilden führen zu einer Belastung der Luft. Genauso wirkt sich Rauch negativ aus.
Weit gefährlicher ist allerdings Löschwasser welches mit Folgeprodukten eines Brandes kontaminiert wurde. Dieses Wasser führt zu einer immensen Verschmutzung von Boden und Gewässern. Nicht verdampftes Löschwasser kann eine erheblich große Menge Schadstoffe aufnehmen. Kommt dieses Wasser mit wassergefährdenden Stoffen in Berührung, wie etwa Produktions-, oder Betriebsstoffe, kann das verheerende Folgeschäden verursachen. Einmal in der Erde versickert, führt dies zu einer Kontamination des Grundwassers und so zu Langzeitschäden an Mensch und Umwelt.

Löschwasserrückhalteanlagen wurden entwickelt, um genau diese Umweltkatastrophen zu verhindern. Im Bereich der Brandbekämpfung haben in der Vergangenheit verschiedene Erfahrungswerte gezeigt, dass die einzig wirksame Methode darin besteht, dass verunreinigte Löschwasser direkt aufzufangen.

Welche Unternehmen benötigen Löschwasserbarrieren


Verunreinigtes Löschwasser muss gemäß der Grundlage des Wasserhaushaltsrechts zurückgehalten werden. Allerdings benötigt nicht jedes Unternehmen eine Wasserrückhalteanlage bzw. Löschwasserbarriere. Jedes Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen die in ihrem Betrieb wassergefährdende Stoffen lagern, herstellen oder abfüllen sind allerdings verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen um die Rückhaltung von verunreinigtem Löschwasser zu gewährleisten. Jede Löschwasserrückhalteanlage muss von der jeweiligen Behörde vor Ort vor Inbetriebnahme geprüft sowie zugelassen werden.

Welche Anforderungen müssen diese Barrieren erfüllen?


Diese Anlagen müssen bestimmte Vorgaben erfüllen. Die oberste Wasserbehörde sowie die Bauaufsichtsbehörde haben die sogenannte Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie – LöRüRL , als technische Baubestimmung eingeführt. Hier wird genauestens geregelt wie die Anlagen ausgestattet sein müssen. So ist es beispielsweise zwingend erforderlich, dass sie korrekt bemessen sowie absolut dicht sind. Löschwasserrückhalteanlagen bestehen aus den Löschwasserbarrieren sowie den dazugehörenden Sammelbecken. Die Barrieren verhindern das Auslaufen von bedenklichen Stoffen aus z.B. Wanddurchbrüchen oder Eingängen, indem sie die Öffnungen abdichten.
Im Anschluss kann das Löschwasser direkt abgesaugt werden oder in einem Sammelbecken unter dem betreffenden Raum aufgefangen werden. Das verseuchte Löschwasser kann so nach erfolgreicher Brandbekämpfung fachgerecht entsorgt werden.
Um im Ernstfall einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten müssen die Anlagen bestimmte Vorgaben erfüllen. Dazu zählt beispielsweise die Mindestgröße der Auffangräume. Auch muss ein Konzept zur Löschwasserrückhaltung im Betrieb als Einsatzplan zur Gefahrenabwehr eingeschlossen sein. Nur so kann im Ernstfall ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden.
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