USB Recording von TV-Programmen

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Ein Videorecorder gehörte in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zur Standardausstattung eines modernen deutschen Haushalts. Bei der jüngeren Generation dürften diese Aufzeichnungsgeräte heute jedoch etwa soviel Verwunderung und Ratlosigkeit hervorrufen, wie der Anblick eines Wählscheibentelefons. Die Zeiten, in denen Fernsehsendungen auf VHS-Kassetten im Format einer eleganten Damenhandtasche gespeichert wurden, sind längst vorbei. Heute reicht ein kleiner USB-Stick, um die neueste Folge der Lieblingsserie oder den ultimativen Blockbuster unabhängig vom Ausstrahlungszeitpunkt jederzeit wieder anschauen zu können.

Moderne Fernseher verfügen über die notwendige Technik

Alle was dazu nötig benötigt wird, ist ein geeignetes Speichermedium und ein Fernseher, der über die notwendigen technischen Fähigkeiten verfügt. Ein erster Hinweis, ob ein TV-Gerät die Aufnahmefunktion unterstützt, ist ein USB-Port. Darüber hinaus ist jedoch in den meisten Fällen erst einmal ein Blick in die Bedienungsanleitung des Geräts erforderlich. Sind dort die Schlagworte PVR oder DVR zu finden, kann davon ausgegangen werden, dass der Fernseher in der Lage ist, TV-Sendungen aufzuzeichnen. Von manchen Herstellern wurde diese Funktion bei ihren Geräten jedoch blockiert. In diesem Fall ist es notwendig, die entsprechende Funktion über die Firmware zu aktivieren.

Beim Kauf eines Sticks auf genügend Speicherplatz achten

Neben einem passenden Fernseher wird ein geeignetes Speichermedium benötigt. Dies kann eine externe Speicherplatte, aber auch ein handelsüblicher USB-Stick sein. Bei der Verwendung eines USB-Sticks ist jedoch zu beachten, dass er meist über eine äußerst begrenzte Speicherkapazität verfügt, die in vielen Fällen lediglich ausreicht, um kurze Sendungen in hoher oder längere Sequenzen in einer niedrigen Qualität aufzuzeichnen. Von nur einem 100 Minuten dauernden Film in HD-Qualität wird bereits ein Speicherplatz zwischen 7,5 und 10 GB beansprucht. Für einen gleich langen Film in SD-Qualität sind es immer noch zwischen 1,5 und 3,5 GB. Geignte USB-Sticks gibt es bei Tobra Promotion.

Darüber hinaus kann es zu Problemen kommen, wenn der Stick aufgrund seiner im Vergleich mit Festplatten geringeren Lese- und Schreibgeschwindigkeit nicht mit dem Fernseher kompatibel ist. Beim Kauf eines USB-Sticks für die Speicherung von TV-Programmen sollte deshalb zum einen auf eine möglichst große Speicherkapazität und zum andern auf eine hohe Geschwindigkeit geachtet werden.

Handhabung bereitet keine Probleme

Sind die technischen Voraussetzungen erfüllt, ist die Aufnahme selbst kein Problem mehr. In der Regel wird die Digital Video Recorder (DVR) oder Personal Video Recorder (PVR) Funktion automatisch aktiviert, wenn ein Stick oder eine externe Festplatte über den USB-Anschluss mit dem Fernseher verbunden wird. Über das Menü des Programm-Guides, das auf dem TV-Gerät erscheint, sobald die Funktion eingeschaltet ist, kann die gewünschte Sendung ausgewählt und die Aufzeichnung zum richtigen Zeitpunkt vorbereitet werden. Die gespeicherte Sendung kann nach der Aufnahme jederzeit über das USB-Menü oder das Hauptmenü wieder abgerufen werden.
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