Affordable Art Fair - Kunst für alle in Hamburg

Anzeige
Die Kunstmesse Affordable Art Fair findet weltweit an 12 Orten statt. In Hamburg gastierte sie vom 13. bis 17. November am letzten Wochenende bereits zum zweiten Mal. Messedirektor ist der Hamburger Kulturmanager Oliver Lähndorf.

70 Galerien aus dem In- und Ausland zeigen ausschließlich zeitgenössische Kunstwerke, die zwischen 100 und 5000 Euro kosten, darunter Malerei, Skulpturen und Fotografien. Die Initiatoren möchten sowohl Kunstkenner als auch Erstkäufer ansprechen. Neben den Messen organisieren sie kuratierte Ausstellungen zur Förderung junger Künstler.

Geburtsort London

Auf die Idee einer Messe für erschwingliche Kunst kam dem britischen Kunsthändler Will Ramsay. Die erste Affordable Art Fair fand daher 1999 in London statt und lockte bereits 10000 Besucher, darunter auch Vertreter zahlreicher Händler für Künstlerbedarf, an.

Weitere Messestädte kamen hinzu: Amsterdam, Brüssel, New York, Mailand, Singapur, Mexiko City, Seattle, Stockholm, Maastricht und Hong Kong. Die Gesamtzahl der Besucher hat inzwischen die Millionengrenze überschritten. Der weltweite Umsatz liegt bei etwa 200 Millionen Euro.

Eine Messe für Galerien

Die Affordable Art Fair dient in erster Linie den Galerien und nicht der Selbstvermarktung von einzelnen Künstlern. Pro Stand müssen daher mindestens drei noch lebende Künstler vertreten sein.

Es dürfen nur Originale unterhalb der Preisgrenze von 5000 Euro angeboten werden. Trotz der erschwinglichen Preise sind in Hamburg auch renommierte Künstler wie Jonathan Meese und Daniel Richter vertreten. Die Galerien erzielen nach eigener Aussage sehr gute Umsätze.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Die Veranstalter laden zu Führungen über das Messegelände ein und stellen dabei Galeristen vor, die über "ihre" Künstler sprechen und Einblick in den Galeriealltag geben. Hinzu kommt ein vielfältiges Rahmenprogramm, darunter Siebdruck-Workshops, auf denen die Besucher ihre T-Shirts und Taschen selbst bedrucken können. Kinder von 2-10 Jahren werden in einer Kinderkrippe von Kunstpädagogen betreut und spielerisch an die Kunst herangeführt.

Für Messebesucher, die an Ort und Stelle ein Kunstwerk kaufen und gleich mit nach Hause nehmen möchten, haben die Veranstalter einen kostenlosen professionellen Einpackservice eingerichtet.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige