Highlight für Hamburg Touristen - alternative Stadtführungen

Anzeige
Die urigsten und spannendsten Ecken Hamburgs kennenlernen - das möchten viele Gäste in der Hansestadt. Das geht am besten zu Fuß bei alternativen Stadtführungen, geleitet von einer ortskundigen Person. Solche Touren finden meist in kleinen Gruppen statt. Das hat den Vorteil, dass die Besucher ihrem Guide direkt Fragen stellen können.

Stadtrundgänge per pedes und ohne Mikro

In verschiedenen attraktiven Stadtteilen in Alsternähe führen Privatpersonen Hamburggäste durch ihr Revier, in dem sie sich blendend auskennen. Sie tun dies ehrenamtlich und verlangen daher kein Honorar. Grüppchen bis zu sechs Personen wandern dann durch Winterhude, Uhlenhorst oder Eppendorf und nehmen die Schönheiten und Besonderheiten dieses Hamburger Stadtteils in Augenschein. Sie lassen sich über Historisches und Kurioses aufklären und erfahren, was die Lebensqualität vor Ort ausmacht.

Den etwas anderen Blick auf die Elbmetropole haben Menschen, die zu den Obdachlosen in der Stadt gehören oder gehörten. Wer diesen Blick und die spezielle Ortskenntnis mit einem von ihnen teilen möchte, schließt sich einem Bummel an, der nicht durch die Villengegenden führt.

Wer eine etwas edlere Führung machen möchte, der kann bei einer kulinarischen Stadtführung wie bspw. von eat-the-world.com die leckeren Seiten Hamburgs entdecken.

Geschichte, Moderne und Rotlicht

Der Hafen als das Herz von Hamburg ist für Besichtigungen besonders beliebt. Neben der klassischen Barkassenfahrt durch das weitläufige Hafengelände gibt es auch Spaziergänge, die in die historische Speicherstadt führen. Hier wurden früher die gelöschten Schiffsfrachten mit Waren aus aller Herren Länder gelagert - z. B. Kaffee, Tee und Gewürze. Ein Gewürzmuseum gibt Gelegenheit, die Vielfalt der Aromen zu schnuppern und zu kosten.

Ganz in der Nähe entsteht mit der HafenCity ein modernes Stück Hamburg, das von der Elbphilharmonie als neuem Wahrzeichen der Stadt gekrönt werden soll. Futuristische und funktionale Architektur prägt die HafenCity. Die verbliebenen alten Speicherhäuser dienen heute als Kultureinrichtungen wie beispielsweise das IMMH (Internationales Maritimes Museum Hamburg).

Was wäre ein Hamburgbesuch ohne Abstecher nach St. Pauli und die Reeperbahn, die knapp einen Kilometer lange Flaniermeile mitten durchs Rotlichtviertel nahe dem Hafen? Hier finden zweistündige Rundgänge ohne Anmeldung statt, für die zehn Euro Gebühr anfallen. Bei einem Bummel durch das wohl international berühmteste Viertel Hamburgs können sich die Besucher davon überzeugen, wie "zahm" der Kiez von heute ist. Immer noch leicht verrucht und halbseiden, aber in erster Linie ein Amüsierviertel für Jung und Alt mit Kneipen, Musikclubs, Cabarets, Musicaltheater und anderen Bühnen.

In den Seitenstraßen der Reeperbahn und in Richtung Altonaer Fischmarkt gibt es noch das alte St. Pauli der Seeleute, Fischhändler und Hafenarbeiter. Und auf der "Schanze" blühen die autonome Szene sowie die Kneipenkultur der vorwiegend jugendlichen Nachtschwärmer.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige