Im Rausch der Farben

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Daniela-Nora Gellert - Im Rausch der Farben

Folgend stellt sich die vielseitige Künstlerin Daniela-Nora Gellert vor. Wohnhaft ist sie in München, eine Stadt der Kunst und Kultur, wo auch Ihre kommende Vernissage am 16. September 2016 im „HEI“ - Haus der Eigenarbeit stattfinden wird.

Daniela-Nora Gellert:

„Durch meine Großmutter wurde mein Interesse für Kultur sehr früh geweckt. Sie nahm mich schon im zarten Alter von acht Jahren ins Theater und in die Oper mit. Die Komposition “Rigoletto” von Giuseppe Verdi war meine erste und so entwickelte ich bereits sehr früh einen Sinn für die schönen Dinge des Lebens.

Mein erstes Schlüsselerlebnis in der Malerei hatte ich mit neun Jahren. Da meine liebe Oma Picasso-Fan war, hatte sie mir ein Bildband gezeigt und erwähnte, dass ich am gleichen Tag Geburtstag habe wie der große Meister. Sein berühmter Satz: „Kunst wäscht den Alltagsstaub von der Seele“ hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen, so begann meine Reise in die Welt der Formen und Farben, die ich mit Begeisterung auf die Leinwand brachte. Es fühlte sich an wie eine Fügung, davon war ich überzeugt. Das fertige Ergebnis auf Papier zu betrachten, war meine sichtbar gewordene Vision. Es fühlte sich großartig an, ich hatte “Blut geleckt”.

Durch den Umzug während meiner Kindheit nach Österreich und die damit entstandene neue Situation, geriet meine Kreativität leider immer mehr in den Hintergrund. Es gab Dinge, die nun wichtiger waren, wie zum Beispiel das Erlernen der deutschen Sprache. In meinem Kopf war die Kunst nach wie vor sehr präsent und sammelte sich immer mehr zu einer „Lawine“ an.

Als Autodidaktin fing ich an, im Laufe des Jahres 2004 all meine gesammelten Eindrücke zum Leben zu erwecken. Es entstanden Werke auf Leinwand und Metall, sowie Skulpturen aus Holz.

Meine Bilder reflektieren die Schönheit der Natur, dieser einzigartige und magische Moment der Wahrnehmung, der die Seele berührt.

„Liebe ist der Wunsch, etwas zu geben, nicht zu erhalten“ - von Bertold Brecht. Meine Liebe zur Kunst ist pure Energie, die nach Ausdruck verlangt, sie möchte sich mitteilen.

Die Wirkung der Farben soll den Betrachter faszinieren, er wird auf eine sinnliche Reise entführt, die seine Fantasie anregen soll. Auch die Fotografie gehört zu meinen Leidenschaften. Dabei ist mir wichtig, einen ganz besonderen Moment und seine sinnliche Stimmung festzuhalten.“

Meine letzte Ausstellung “Kunst trifft Krimi” war im Februar dieses Jahres gemeinsam mit dem Autor Ulrich Radermacher in der Mohr-Villa in München. Die nächste findet am 16. September im “HEI” - Haus der Eigenarbeit - statt.













Bildmaterial:

Das Triptychon „Revolution“ Acryl auf Leinwand. Dieses Bild habe ich im Sommer des Jahres 2008 am Ammersee gemalt. Inspiriert durch einen innerlichen Aufstand gegen Grenzen und Zwänge. Es beschreibt die geistige Befreiung, Kreativität frei fließen und sich entfalten zu lassen
„Sandsturm“ Acryl auf Metall - Dieses Bild habe ich 2010 nach einer faszinierenden Dokumentation über Wüstenstürme gemalt. Das Werk entstand auf Metall, durch seine besondere Oberflächenbeschaffenheit entsteht für den Betrachter ein 3-D ähnlicher Effekt.
„Das Tor zur Fantasie“ ein Diptychon, Acryl auf Leinwand. Das Bild entstand 2013 und war in der Online-Galerie „ www.the-fine-artists.com“ ausgestellt.
Skulpturen: „Die drei Säulen“ Liebe – Treue – Lebensfreude Acryl auf Holz – sie beschreiben die wichtigsten Werte im Leben, wobei die Treue zu sich selbst eine tragende Rolle spielt.
„Unentschlossenes Herz“ und „Verwundetes Herz“ Acryl auf Leinwand, beschreibt die Erfahrungen einer Freundin, die ein Scheidungs-Drama erlebt hatte.

Gewaltige Eindrücke aus dem Umfeld, Emotionen und Lust auf Drama. Zwei Künstlerinnen geben sich dem Rausch der Farben hin und verewigen magische Momente auf der Leinwand. Teils fließend und tanzend, teils kosmisch anmutend.
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