Kaffee

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Im 17. und 18. Jahrhundert setzte sich der Kaffee langsam, aber sicher in Europa durch. Zunächst wurde Kaffee zum Frühstück getrunken, später immer mehr auch bei den anderen Mahlzeiten. Die Beliebtheit von Kaffee beruht vor allem auf seiner anregenden Wirkung. Diese Wirkung von Kaffee kann im Wesentlichen auf das enthaltene Koffein und die Chlorogensäuren zurückgeführt werden.

Ein Start in den Tag ohne eine heiße Tasse Kaffee ist für viele Menschen unvorstellbar. Das im Kaffee enthaltene Koffein bringt unseren Kreislauf in Schwung und wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus. Zum Glück gibt es noch gesellschaftlich anerkannte Drogen, bei denen man auch bei übermäßigem Konsum nicht schief angeschaut wird. Die Rede ist vom guten alten Koffein. Wirkliche Kaffee-Junkies würden ja am liebsten in ihren heißen Lieblingsgetränk baden.

Gerüchte über die negativen Auswirkungen von Kaffee halten sich bis heute. Doch was ist an diesen Aussagen wirklich dran? Ist Kaffee nun gesund oder ungesund? Und was ist eigentlich mit dem Kaffeekonsum in der Schwangerschaft? Kaffee gilt als eines der wohl beliebtesten nicht alkoholischen Getränke weltweit. In Deutschland trinkt im Durchschnitt jede Person ca. einen halben Liter Kaffee pro Tag. Doch seine Auswirkungen auf den menschlichen Körper sind umstritten. So wird die braune Bohne als Flüssigkeitsräuber betitelt, schlecht für Herz und Leber erklärt und als Ursache für die ein oder andere chronische Krankheit genannt. Andere behaupten das Gegenteil und man weiß nicht, was man glauben soll. Doch die Wissenschaft beschäftigt sich mit diesen Themen bereits seit geraumer Zeit und wir haben ein paar Erkenntnisse zusammen gefasst.

Die schwarze Wunderbrühe ist ein wahrer Beauty-Booster, der äußerlich angewandt, erstaunliche Wirkungen entfaltet !













Ultimative Beauty-Tipps mit Kaffee:

Augenmaske bei geschwollenen Augen Den Kaffeesatz am Morgen bloß nicht wegwerfen sondern abkühlen lassen und im Anschluss für 20 Minuten halbmondförmig unter den Augen auftragen. Koffein zieht die Blutgefäße zusammen, weswegen geschwollene Augen und dunkle Augenschatten deutlich gemildert werden.
Gesichtsmaske für einen strahlenden Teint Ein Rezept, bei dem Sie alle Zutaten direkt von ihrem Frühstückstisch nehmen können. Sie brauchen etwas von Ihrem abgekühlten Kaffeesatz. Diesen mischen Sie mit etwas Joghurt und einem Esslöffel Honig. Die Masse verstreichen Sie sanft auf Ihrem gereinigten Gesicht. Etwa 15 Minuten einwirken lassen und mit lauwarmen Wasser abspülen. Die Wirkung: ein wunderbarer Glow. Warum: Weil Koffein die Blutzirkulation anregt und der Joghurt Ihre Rötungen reduziert.
Farbauffrischung Ihr Braunton kann einen Farbkick vertragen? Dann probieren Sie doch folgenden Trick: unser alt bekannter Beautyhelfer Kaffeesatz, wird diesmal mit etwas Conditioner gemischt. Fünf Minuten einwirken lassen. Ausspülen und Ihr Braunton glänzt wieder.
Haarspühlung Koffein-Shampoos gibt es schon lange und diese helfen angeblich gegen Haarausfall und stimulieren das Haarwachstum. Allerdings muss man nicht in die Drogerie gehen, um sich die belebende Wirkung dieses Inhaltsstoffes zu Nutze zu machen. Für gesundes und glänzendes Haar können Sie einfach eine Kanne Kaffee zubereiten und diesen anschließend abkühlen lassen, bis er lauwarm ist. Benutzen Sie ihn nach dem Haare waschen wie eine Spülung, den Kaffee über das nasse Haar gießen, ihn kurz einwirken lasen und dann wieder gründlich ausspülen.
Peeling gegen Cellulite Die körnige Konsistenz von Kaffeesatz ist perfekt für ein Peeling geeignet. Damit nicht nur abgestorbene Hautschuppen entfernt werden sondern Ihre Haut gleichzeitig einen Feuchtigkeitskick erhält, empfehlen wir folgende Mischung: etwa 250 Milliliter Kokosnuss-Öl mit Kaffeesatz vermischen. Das Peeling hilft fantastisch gegen kleine Dellen, wenn Sie die Masse kreisförmig einmassieren. Die Rückstände können Sie ganz normal abduschen.
Verjüngungskur Wer in der Früh auch nach dem dritten Kaffee noch nicht wach geworden ist, wird es mit folgendem Trick bestimmt: Dazu am Vortag etwas kalten Kaffee in Eiswürfelformen füllen und in den Eisschrank stellen. Die Kaffee-Eiswürfel dann am nächsten Morgen unter die Augen und entlang der Wangenknochen gleiten lassen. Die Mischung aus Kälte und Koffein stimuliert die Blutzirkulation und man hat sofort einen strahlenden Blick.
Anti-Cellulite-Waffe Das Koffein im Kaffee soll temporär sogar gegen Cellulite helfen, indem es die Fettzellen beeinflusst. Dafür kann man eines der vielen fertigen Beauty-Produkte mit Kaffee verwenden oder selbst ein Peeling herstellen. Sie können den reinen Kaffeesatz aus Ihrem Filter verwenden oder ein wenig Öl beimischen. Mit Öl lässt sich das Kaffeepulver etwas besser auf der Haut verteilen. Mischen Sie drei Esslöffel Kaffeepulver mit derselben Menge Mandel-Körperöl und verrühren Sie alles gut. Duschen Sie sich zunächst mit warmen Wasser ab, damit sich die Hautporen öffnen. Anschließend reiben Sie die von Cellulite betroffenen Hautpartien gründlich mit dem Kaffeepeeling ein. Nach einer kurzen Einwirkzeit von zwei bis drei Minuten spülen Sie das Ganze ab. Abwechselnd kaltes und warmes Wasser fördert dabei zusätzlich die Durchblutung. Wichtig: Verwenden Sie für Ihr Peeling koffeinhaltigen Kaffee. Koffeinfreier Kaffee erzeugt zwar mit seinen feinen Körnchen bei der Massage den gleichen Wellness-Effekt, doch die volle Wirkung entfaltet das Peeling nur mit dem Wirkstoff, der den Fettabbau in der Haut fördert.
Üble Nachrede, Kaffee ist ungesund, was ist dran ?

Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit? „Kaffee dehydriert den Körper nicht. Ich wäre sonst schon Staub.“ (Nancy Schmidt) Die Annahme, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht ist so nicht richtig. Laut früherer Studien. „Regelmäßiger und gleichmäßiger Konsum von Kaffee beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt allein durch die mit dem Kaffee zugeführte Wassermenge." Richtig ist, dass Koffein kurzfristig harntreibend wirkt, sich jedoch bei regelmäßigen Kaffeetrinkern der Körper an die Koffeinzufuhr gewöhnt. Daher kann Kaffee getrost zur Flüssigkeitsbilanz dazu gezählt werden. Kaffee enthält außerdem eine Reihe an B-Vitaminen wie Vitamin B2, Vitamin B5 und Vitamin B6 und insbesondere Vitamin B3.
Fördert Kaffee Krebserkankungen? Forschungsergebnisse der American Association for Cancer Research bestätigen das Gegenteil. Drei bis fünf Tassen Kaffee pro Tag sollen das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, insbesondere Basalzellentumore (weißem Hautkrebs), senken. Bei Frauen verringert sich das Risiko sogar bis zu 20% und bei Männern bis zu 13%. Kaffee enthält außerdem eine Reihe an Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffe, die auch Blasen-, Nieren-, Darm-, Brust und Leberkrebs vorbeugen sollen. Allgemein bekannt ist, dass Kaffee die Verdauung anregt, was wiederum einen vorbeugenden Effekt gegenüber Darmkrebs hat. Aus Studien über Zellkulturen entnehmen Wissenschaftler und Mediziner, dass Bestandteile des Kaffees bestimmte Enzyme blockieren, die den Krebswachstum regulieren. Dennoch steht die Krebsforschung mit ihren Untersuchungen über die bioaktive Wirkung von Kaffee als mögliches therapiebegleitendes Heilmittel noch in den Anfängen, daher besteht über den genauen Wirkungszusammenhang noch Unklarheit.
Koffein, Feind oder Freund? Koffein benötigt zwischen 30 bis 45 Minuten um in den Blutkreislauf zu gelangen. Die Halbwertzeit von Koffein im Körper ist von Person zu Person unterschiedlich. Im Durchschnitt beträgt die Halbwertzeit ca. 4 Stunden. Bei schwangeren Frauen verlangsamt sich der Koffeinabbau hingegen drastisch und benötigt fast 20 Stunden.
In geringen Dosen wirkt Koffein stimulierend und erhöht die Konzentrations- und Speicherfähigkeit im Gehirn. Koffein ist Inhaltsstoff vieler Medikamente, die bei Herzschwäche, Neuralgien, Schmerzen, Migräne, Asthma und Allergien helfen eingesetzt werden. Einen dauerhaft erhöhten Blutdruck, der Herz- und Gefäßsystem schädigt, löst das Koffein nicht aus. Wer ohnehin unter einem zu hohen Blutdruck leidet, sollte allerdings sparsam mit dem Kaffee-Konsum umgehen. Koffein stabilisiert außerdem die Konzentration des Botenstoffes Dopamin an bestimmten Nervenzellen des Gehirns, was dazu führt dass vor allem Kaffeetrinker seltener an Parkinson und Alzheimer erkranken. Durch die mittlerweile vielen verschiedenen Angebote, wie Latte Macchiato und ähnlichem, trinken die Menschen mehr Kaffespezialitäten. Die Milchkaffeetrinker senkten hierbei die Rate der Erkrankten im Bereich Kalziummangel.
Reduziert Kaffee das Risiko an Diabetes zu erkranken? Es wird vermutet, dass der Inhaltsstoff Chlorogensäure, der in großen Mengen im Kaffee enthalten ist, für das geringere Diabetesrisiko verantwortlich ist. Studien zeigen, dass sich die Chlorogensäure positiv auf den Insulin- und Zuckerstoffwechsel auswirkt. Bostoner Forscher stellten zudem fest, dass Personen, die mehr als vier Tassen Kaffee pro Tag trinken zu 35% seltener zuckerkrank werden, als diejenigen, die weniger als zwei Tassen trinken. Allerdings befindet sich die Forschung auch in diesem Bereich noch stark im Ausbau und es soll sich jetzt keiner genötigt fühlen, deswegen mehr Kaffee trinken zu müssen.
Dürfen schwangere Frauen Kaffee trinken? Schwangere und stillende Mütter sollten vorsichtig beim Kaffeegenuss sein. Säuglingen und Föten fehlt das Enzym für den Abbau von Koffein, weshalb sie sehr stark auf diesen Wirkstoff reagieren, der neben Kaffee auch in Tee, Kakao und anderen Lebensmitteln enthalten ist. Ein bis zwei Tassen Kaffee täglich stellen jedoch kein Problem dar. Eine größere Menge an Kaffee erhöht allerdings das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden.
Wie beeinflusst Kaffee den Blutdruck? Kaffee hat durchaus Einfluss auf den Blutdruck, allerdings nur vorübergehend und nicht dauerhaft! Ursache ist das im Kaffee enthaltene Koffein, das jedoch nur einen kurzzeitigen und vorübergehenden Anstieg des Blutdrucks bewirkt. Regelmäßigen Kaffeetrinkern bereitet der Kaffeegenuss normalerweise keine Schwierigkeiten. Vorsichtig sollten allerdings Konsumenten sein, die generell an hohem Blutdruck leiden.
Kaffee – nichts für empfindliche Mägen? Einige Personen klagen über Sodbrennen, Magen- und Darmbeschwerden bei dem Konsum von Kaffee. Ursache hierfür ist jedoch nicht der Kaffee selbst, sondern die Art und Weise wie er geröstet wird. Wenn Kaffee zu kurz und zu heiß geröstet wird, bleiben zum einen kaffeeeigene Säuren enthalten und zum anderen entwickeln sich Röstreizstoffe, die zu Magenempfindlichkeit führen können.
Warum Kaffee nicht gleich Kaffee ist: Der Koffeingehalt im Kaffee ist stark abhängig vom Röstverfahren und der Kaffeebohne selbst. So enthält Robusta drei mal mehr Koffein als Arabica. Ein weiterer Aspekt, der es undeutlich macht, wie viel Kaffee nun gut für den Körper ist, liegt an dem Koffeingehalt, der beim Filterkaffee deutlich höher ist als beim Espresso.
Man sieht also, wirklich pauschalisieren lässt sich das Ganze nicht.

Lösung: Guter Kaffee! Als Faustregel sei gesagt, dass vier Tassen Kaffee pro Tag kein Problem darstellen und sich sogar positiv auf Gesundheit und Konzentration ausüben. Beim Kauf des Kaffees sollte aber auf die Qualität der Bohnen und auf eine schonende Röstung dieser geachtet werden. Ob Kaffee nun gesund ist, hängt natürlich nach wie vor auch von der Menge ab, die täglich getrunken wird. Wie bei allem gilt: in Maßen, nicht in Massen. Auch wenn Kaffee kein Flüssigkeitsräuber ist, wie oft vermutet wird, sollte man nicht anfangen Kaffee anstelle von Wasser zu trinken, als Durstlöscher fungiert Kaffee nach wie vor nicht. Zudem kann eine zu hohe Dosis von Koffein zu Kaliummangel führen und Muskelprobleme, Erschöpfung als auch Kopfschmerzen verursachen.

Aber auch weitere folgende Punkte zeigen auf, das Kaffee viele positive Eigenschaften auf die Gesundheit hat.

Höhere Lebenserwartung durch Kaffee Wer täglich mehr als drei Tassen Kaffee trinkt, lebt zehn Prozent länger. Das zeigt die US Diet and Health Study mit 400.000 Probanden.
Weniger Demenz dank Kaffee Die gleiche Menge Kaffee senkt das Risiko für Demenz um 51 Prozent, zeigte eine Studie der University of South Florida.
Seltener Hautkrebs durch Kaffee Kaffee schützt sogar bis zu einem gewissen Grad vor Hautkrebs, geht aus einer Untersuchung der Harvard Medical School hervor.
Schutz vor Schlaganfall dank Kaffee Forscher der Harvard University fanden heraus, dass Kaffeetrinken das Schlaganfallrisiko um zehn Prozent senkt.
Parkinson lindern mit Kaffee Zittern und Muskelsteife bei Parkinson werden durch Koffein gemildert, so eine Studie der McGill University in Montreal.
Kaffee halbiert die Suizidrate Mehrere Tassen Kaffee am Tag scheinen das Risiko, an Depressionen zu erkranken oder sich gar das Leben zu nehmen, um mindestens die Hälfte reduzieren, so eine US-Studie. Von den vielen Inhaltsstoffen der Bohne ist der bekannteste für diesen Effekt verantwortlich – das Koffein.
Kaffee hilft gegen Alzheimer
Eine Koffein-ähnliche Substanz schützt das Gehirn vor Alzheimer-Plaques und löst bestehende auf.
Koffein schützt die Leber Studien haben gezeigt, dass Menschen, die täglich Kaffee trinken, seltener eine Fettleber oder Leberzirrhose entwickeln.
Mit Kaffee gegen Zucker (Diabetes) Regelmäßiger Kaffeegenuss kann das Diabetesrisiko senken, wenn Sie den braunen Muntermacher nicht mit viel Zucker süßen.
Kaffee macht schlank Natürliche Stoffe im Kaffee können den Appetit bremsen und den Hunger austricksen. Allerdings sollten Sie nicht mehr als sieben Tassen Kaffee pro Tag trinken.
Kaffee beugt Diabetes vor Zwei große Studien mit über 500.000 Teilnehmern kamen zum Schluss, dass drei Tassen Kaffee und mehr pro Tag das Diabetesrisiko senken.
Selbstreinigung der Zellen Kaffee stößt in unseren Zellen einen Prozess namens Autophagie an. Diese Selbstreinigung entgiftet von innen, eine mögliche Erklärung für all die gesundheitsfördernden Wirkungen des Kaffees. Womöglich stecken sekundäre Pflanzenstoffe hinter dieser Zell-Polizei.
Koffein schützt vor Tinnitus Einer neuen Untersuchung an über 65.000 Frauen zufolge, hat koffeinhaltiger Kaffee, allerdings in sehr großen Mengen das Zeug dazu, nervtötenden Ohrgeräuschen vorzubeugen.
Kaffee stärkt die Libido Die natürliche Kombination verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe in der Kaffeebohne und das Koffein wirken bei Mann und Frau wie ein Aphrodisiakum, wecken also die Lust auf Sex. Kaffee stärkt die Libido. Die natürliche Kombination verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe in der Kaffeebohne und das Koffein wirken bei Mann und Frau wie ein Aphrodisiakum, wecken also die Lust auf Sex.images
Wir können also genüsslich und entspannt weiter unseren Kaffee genießen… Da fällt uns aber ein Kaffeesack vom Herzen!
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