Zimt

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Zimt – die Kraft zu heilen und zu schaden

Würzig, herb und etwas süß - das einzigartige Aroma von Zimt begleitet uns besonders in der Weihnachtszeit. Zimt ist nicht nur eines der ältesten Gewürze, sondern wurde bereits im Altertum wegen seiner heilenden Wirkung und zur Einbalsamierung eingesetzt. Doch Zimt kann der Gesundheit auch Schaden zufügen. Wir haben für Sie sowohl die gesundheitlichen Vorteile als auch Nachteile von Zimt zusammengestellt.

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Zimt - ein exotisches und gesundes Gewürz Zimtsterne und Spekulatius, Glühwein und Punsch: Der unverkennbare Geschmack und Duft von Zimt begleiten uns vor allem durch den Winter. Etwas Wärmendes haftet ihm an, ein Hauch von Exotik, sogar eine Prise Abenteuer. War es früher ein Zeichen von Exklusivität und Macht, wenn man sich dieses Gewürz leisten konnte, ist Zimt heute für den normalen Geldbeutel erschwinglich. Zimt ist für die meisten Menschen nichts weiter als ein Gewürz für Cappuccino, Milchreis und Lebkuchen Doch kann der Zimt natürlich nichts dafür, wenn seine tatsächlichen Fähigkeiten einfach vergessen wurden und er nur noch als aromatisierende Zutat für die eine oder andere Leckerei genutzt wird. Bei Zimt, denken wir sofort an leckeres Gebäck zur Weihnachtszeit. Zimt sollten wird jedoch, besonders wegen seiner gesundheitlichen Wirkung, nicht nur zur Weihnachtszeit genießen, sondern ganzjährig.

Zimt hebt aber auch den Serotoninspiegel im Blut an, wodurch Sie sich glücklicher und zufriedener fühlen.

zimt9Gesundheit Beim Zimt fördern gleich mehrere hundert Substanzen Ihre Gesundheit. Besonders hervorzuheben dabei, das Polyphenol MHCP, welches den Blutzucker senkt. Darüber hinaus verbessert Zimt den Blutfettspiegel, regt den Kreislauf an, schützt die Blutgefäße und senkt den Blutdruck. Zimt hat darüber hinaus entzündungs und -schmerzsenkenden Wirkung in der Arthrose und Sportverletzungen. Zimt hilft aber auch bei Verdauungsstörungen, sowie Appetitlosigkeit, Mundgeruch, Zahnfleischentzündungen, Erkältung und Sodbrennen.Darüber hinaus sollen die Öle im Zimt antibakterielle wirken und dadurch das Pilzwachstum hemmen.

Zimt nur in Maßen genießen ! Allerdings ist hierbei auch die Qualität des Zimts entscheidend. Sowohl Ceylon-Zimt als auch der im Supermarkt erhältliche Cassia-Zimt enthalten Cumarin, wobei letzterer jedoch mehr enthält und daher als weniger hochwertig gilt. Der Inhaltsstoff Cumarin kann in größerer Dosierung toxisch wirken und dadurch Leberprobleme verursachen. Grundsätzlich gilt deshalb: Ein halber Teelöffel im morgendlichen Kaffee, Müsli oder Joghurt reicht schon aus. Vom Schlankmacher zum Krankmacher Neben der toxischen Wirkung kann übermäßiger Genuss von Zimt zum Zweck des Abnehmens auch noch weitere negative Effekte haben. So ist es etwa möglich, dass er allergische Reaktionen hervorruft, wenn Sie beispielsweise an bestimmten Pollenallergien leiden.

zimt7Diabeteskiller und Fatburner Zimt ist ein äußerst effektives Naturheilmittel. Zimt kann die Blutzuckerwerte und außerdem den Cholesterinspiegel senken. Gleichzeitig kurbelt Zimt als wärmendes Gewürz den Stoffwechsel an, was hilfreich sein kann, wenn man Gewicht verlieren möchte. Zimt ist außerdem sehr reich an sekundären Pflanzenstoffen, so dass er zur Krebsprävention eingesetzt werden kann. Zimt stellt damit bei sehr vielen Beschwerden ein hervorragendes Nahrungsergänzungsmittel dar, das so manche Therapie begleiten und deren Wirkung verstärken kann.

zimt8Fett weg mit Zimt Fett weg mit Zimt – und nicht nur in der Weihnachtszeit. Warum es sich für Ihre Fettverbrennung lohnt in der Küche öfter mal eine Prise Zimt zu verstreuen. Um die Fettkillerwirkung zu erreichen, müssen Sie täglich mindestens 1 Gramm Zimt essen, das ist ein halber Teelöffel voll. Denken Sie daran, dass man Zimt vielseitig einsetzen kann: Ideal passt Zimt zu leichten Süßspeisen wie Kompott, Obstsalat, oder Quarkspeisen, aber auch zu deftigeren Gerichten. In der Orientalischen Küche verfeinern Gewürze wie Zimt Fleisch- und Gemüse-Gerichte. Auch mit anderen Aromastoffen harmoniert das Gewürz: Ingwer und Kardamom zum Beispiel. Am besten nur kleinere Mengen Zimt kaufen. Das Aroma verliert sich schnell.

zimt2Die Zimtpflanze Das, womit wir unser Lebkuchen würzen, ist nichts anderes als Baumrinde. Freilich muss diese auf besondere Art gewonnen werden. Es gibt zwei Arten von Zimtbäumen: der Ceylon-Zimt, der auch Caneel genannt wird und v.a. aus Sri Lanka (früher Ceylon) stammt, und der Cassia-Zimt, der ursprünglich in China, heute auch in Vietnam, Indonesien und auf Sumatra angebaut wird. Ceylon-Zimt ist duftiger und süßer, Cassia-Zimt hat eher einen kräftigen, schärferen Charakter.

Die Gewinnung von Ceylon-Zimt benötigt etwas Arbeit: Da die Rinde nur von den zarten Wurzelschösslingen abgeschält wird, werden die Bäume durch ständiges Abschlagen kurz gehalten und die Wurzelstöcke angeregt, immer neue Ableger zu treiben. Der Cassia-Zimtbaum darf dagegen auswachsen, nach vier Jahren wird erstmals geerntet. Um an das zarte, nur Millimeter dicke Innere der Rinde zu gelangen, werden Borke und Mittelrinde entfernt; die Innenrinde wird geschält, rollt sich dabei von selbst auf und wird getrocknet.
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