BKK VBU Familienherz e.V. unterstützt Familienfreizeit der AmpuKids

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Kindliche Lebensenergie ist einzigartig. Um auch amputationsbetroffenen Kindern diese wieder zu ermöglichen und sie im Alltag mobil zu machen, bietet das Projekt AmpuKids des Hamburger Vereins Ampu Vita e.V. pragmatische Hilfestellung: von psycho-sozialer Betreuung über Kurse bis hin zu Freizeitangeboten. Dieses soziale Engagement überzeugte den Beirat des BKK VBU Familienherz e.V., das Projekt für den Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro vorzuschlagen. Mit der Spende führten die AmpuKids eine Familienfreizeit durch.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien mit Rat und Tat sowie seelisch-moralisch zur Seite zu stehen, wenn bei einem Kind Gliedmaße amputiert werden müssen. Die ganze Familie samt Geschwisterkindern ist in einer solchen Situation gefordert.

„Gerade weil wir um die besondere Belastung aller Familienmitglieder von behinderten Kindern wissen, fanden wir die Idee, eine Auszeit für die ganze Familie zu veranstalten, hervorragend. Wieder Kraft zu sammeln und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, ist ein wichtiger Aspekt für Betroffene, deshalb halten wir das soziale Engagement der AmpuKids für absolut förderungswürdig“, begründet Uwe Lehmann, Beiratsmitglied des BKK VBU Familienherz e.V., die Wahl für den Preisträger.

Andrea Vogt-Bolm, Leiterin der AmpuKids, ergänzt: „Die Eltern der AmpuKids leisten jeden Tag einen tollen Job und vollziehen einen Spagat zwischen den Geschwistern. Die Familienfreizeit ist eine feste Größe im Kalender der Familien. Dass es auch dieses Jahr möglich war, diese gemeinsame und unbeschwerte Zeit anzubieten, verdanken wir auch der finanziellen Unterstützung des Familienherzes. Wir sagen ganz herzlich danke.“

Der BKK VBU Familienherz e.V. übergab den symbolischen Scheck und die Bronzestatue während der Familienfreizeit nach einer vierstündigen Draisinenfahrt am Bahnhof Schmilau bei Ratzeburg. „Die ausgelassene Stimmung vor Ort hat uns darin bestärkt, das richtige Projekt mit dem Familienherz 2016 ausgezeichnet zu haben“, so Uwe Lehmann.




Der Verein Ampu Vita e.V. hat das Projekt AmpuKids im Jahr 2007 ins Leben gerufen und begleitet Rehaprozesse von amputations-betroffenen Menschen und Kindern. Die Initiatoren beraten und unterstützen den Weg in ein Leben, das nach einer Amputation komplett neu eingerichtet werden muss. In Deutschland werden bei Erwachsenen rund 70.000, bei Kindern rund 1.000 Amputationen durchgeführt. Gründe dafür sind Krebserkrankungen, angeborene Fehlbildungen und Unfälle. Besonders gefährlich sind Meningokokken-Infektionen. Bei einem schweren Verlauf (Sepsis) besteht die Gefahr, dass Gewebe absterben kann. Weitere Informationen unter www.ampukids.de.
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