Bündnis plant Protestwelle in Hamburg

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Aktivisten des Bündnis „G20-Protestwelle“ rudern sich auf der Alster warm Fotos: mdt
Hamburg: Rathausmarkt |

Erste Großdemo kommt am Wochenende vor dem G20-Gipfel

Hamburg Warmrudern für die große Protestwelle am 2. Juli: Rund 30 Aktivisten haben bei einer G20-Protest- Aktion auf der Alster für gerechten Welthandel, mehr Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz demonstriert. Eine Woche vor dem G20 Gipfel in Hamburg will das Bündnis „G20-Protestwelle“ aus 15 Organisationen, darunter der BUND, Greenpeace Deutschland und Campact, mit einer Protestwelle die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder von einer gerechteren Politik überzeugen. Die Aktivisten rechnen bei der Aktion vor dem Rathaus mit anschließendem Fahnenmeer und Protesten auf der Alster mit bis zu 100.000 Teilnehmern. „Wir wollen uns Gehör verschaffen“, sagt Anike Pekus, Sprecherin von Greenpeace Deutschland. Bewusst haben sie auf eine Demonstration direkt am Gipfelwochenende verzichtet, um dadurch möglichst mehr Aufmerksamkeit zu erzielen.

Einschränkungen während des Gipfels


Der Gipfel ist eine diplomatische Großveranstaltung mit mehr als 6000 hochrangigen Delegierten und über 3000 nationalen und internationalen Medienvertretern. Hinzu kommen unzählige Helfer. Zudem sollen rund 15.000 Polizisten die Sicherheit gewährleisten. Hamburgen müssen rund um den Gipfel vom 6. bis 7. Juli mit Einschränkungen rechnen. Auf der Strecke vom Flughafen in die Innenstadt müssen Autofahrer in dem Zeitraum Verkehrsbehinderungen mit einplanen. Ähnlich wie beim OSZE-Treffen im Dezember 2016 wird eine Sperrzone um das Messegelände gezogen. Hinzu kommt die Sperrzone rund um die Elbphilharmonie. Am U-Bahnhof Messehallen werden die Zugänge Karolinenstraße und Hamburg-Messe von Mittwoch bis Sonnabend geschlossen. Der Zugang Hamburg-Messe des U-Bahnhofs Sternschanze wird in dem Zeitraum ebenfalls gesperrt, sowie ein Teil von Planten un Blomen. Es wird auch zahlreiche Straßensperrungen geben. Vor allem im Umfeld der Sicherheitszonen. Die Planungen der Polizei dazu sind allerdings noch nicht komplett abgeschlossen. (wb)

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