Elbphilharmonie: Hamburg gönnt sich was

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Elbphilharmonie Hamburg: das Konzerthaus ist gleichzeitig Millionengrab und architektonisches Meisterwerk (Foto: Blueeye / pixelio.de)
Hamburg: Elbphilharmonie Hamburg |

Die Elbphilharmonie Hamburg ist direkt nach dem Berliner Flughafen das bekannteste Spottobjekt der Republik. So hat auch Hamburg sein eigenes peinliches Großbauprojekt, mit dem es sich nicht viel anders verhält: Jahrelange Bauzeit und enorme Kosten - die Elbphilharmonie ist ein Albtraum für den Steuerzahler. Gleichzeitig wird jedoch erkennbar, dass es voran geht – das Wochenblatt berichtete bereits – und das Gebäude, das am Ufer der Elbe in den Himmel ragt, ein architektonisches Meisterwerk wird.

Elbphilharmonie Hamburg - ein Fass ohne Boden?

Die Geschichte des Konzerthauses beginnt bereits vor zehn Jahren mit der Vorstellung der Entwürfe der Schweizer Stararchitekten Jaques Herzog und Pierre de Meuron. Diese waren so überzeugend, sodass die Hamburger Bürger einstimmig für deren Umsetzung stimmten. Veranschlagt wurden damals Kosten von 77 Millionen Euro aus der Stadtkasse. Doch schon bald wurde klar, dass diese Zahl ein Hirngespinst war. Mittlerweile ist klar, dass sich die Kosten bis zur Fertigstellung verzehnfacht haben werden. Seine Pforten wird die Philharmonie voraussichtlich erstmals im Jahre 2017 öffnen - sieben Jahre später als geplant. Der Grund sind unzählige Fehler von Seiten der Politik und der Generalplaner. Streitigkeiten zwischen den Parteien führten zwischenzeitlich sogar zu einem mehrere Monate andauernden Baustopp. Eine wirksame Kostenkontrolle gab es unterdes nicht.

Schmuckstück am Elbufer

Nichtsdestotrotz kommen Betrachter nicht darum, beim Anblick des imposanten Bauwerkes in Staunen zu geraten. Die Verkleidung mit 6000 Pailletten lässt die Elbphilharmonie Hamburg in der Sonne funkeln, die Piazza im zehnten Stock ist mit rotem Klinkerboden verlegt - alles hat einen Hauch von Luxus und Exklusivität. Eine Besonderheit des Konzerthaus ist auch deren Erreichbarkeit vom Wasser aus, genauso wie der Panoramablick von der Piazza. Orchesterfans dürfen sich also darauf freuen, dass die Elbphilharmonie spätestens ab Ostern 2017 das Hamburger Nachtleben bereichern wird.

Das Hamburger Nachtleben ist einzigartig

Doch auch ohne Elbphilharmonie ist im Hamburger Nachtleben so einiges losAuf der Reeperbahn nachts um halb eins steppt der Bär. Dies ist wohl das klassische Bild, das einem durch den Kopf geht, wenn man an das Nachtleben in Hamburg denkt. Zwar gehört ein Abstecher auf die "sündigste Meile der Welt" beinahe zum Pflichtprogramm für jeden Hamburg-Besucher, doch natürlich gibt es noch unzählige weitere Möglichkeiten, die Nacht zum Tage zu machen und aufgelassen zu feiern und tanzen. Egal, wie man sich den perfekten Abend auch vorstellen mag - ob aktiv auf der Tanzfläche (Tipps für alle in Hamburg, die gerne tanzen: http://www.hamburg-magazin.de/freizeit/sport-fun/t...) oder einfach gemütlich in einer Bar oder Kneipe (siehe hier: http://www.hamburger-wochenblatt.de/st-georg/lokal...) sitzen. Wer es besonders elegant mag, ist beim Edelitaliener Gallo Nero genau richtig. In Hamburg kommt jeder auf seine Kosten. Auf der Reeperbahn nachts um halb eins ist also Hochbetrieb, doch auch andere Viertel der Stadt können mithalten.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article131745938/Elbphilharmonie-regendicht-6000-Pailletten-auf-einem-Dach.html
http://www.ndr.de/kultur/musik/klassik/Elbphilharmonie-Bewegung-auf-der-Baustelle,elbphilharmonie1016.html
http://www.tagesspiegel.de/kultur/besuch-in-der-elbphilharmonie-das-wunder-von-hamburg/10912018.html
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