Der König der Schrauben ... das Imperium Würth (Serie: Deutschland Deine Denker ... und Lenker)

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  Berlin: Würth Repräsentanz |

Vom Eisenwarenladen zum Großhandelskonzern



Reinhold Würth, genauer gesagt Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth ist Jahrgang 1935, ein Visionär, Kunstmäzen und Wirtschaftslenker mit großem Herz.
Im Jahr 1949 trat er als zweiter Mitarbeiter und erster Lehrling in die Schraubengroßhandlung seines Vaters in Künzelsau ein.

1952 schloss er seine Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann erfolgreich ab. Im Alter von 19 Jahren übernahm Reinhold Würth 1954 nach dem frühen Tod des Vaters die Geschäftsleitung des regionalen Betriebes.

In den Folgejahrzehnten wuchs die Firma zu einem Weltkonzern mit rund 66.000 Mitarbeitern und ca. 400 Gesellschaften in 85 Ländern heran. 2015 erwirtschaftete das Unternehmen mehr als 10 Milliarden Euro.

Was es aber immer blieb: Ein Familienunternehmen

... mehr als nur Schrauben


Der Name Würth entwickelte sich zum weltweit führenden Mischkonzern mit einem Hauptgeschäftsanteil im Vertrieb von Befestigungs- und Montagematerial sowie Werkzeugen mit zirka 120.000 verschiedenen Produkten. Zu seinen über 3 Millionen Kunden zählen vornehmlich Betriebe aus der Bauwirtschaft, dem holz- und metallverarbeitenden Handwerk, Kraftfahrzeug-Betriebe sowie zunehmend auch Industriekunden.

Heute gehören zum Würth-Konzern nicht nur die Schraubenproduktion sondern auch Hotels, eine Versicherung, ein Flugplatz, Leasinggesellschaften, Elektronik in verschiedenster Art u.v.m..

Die Grundwerte werden heute noch gelebt und gefestigt


Der Firmenphilosophie des Gründers, Adolf Würth sowie auch später seines Sohnes
Reinhold Würth, bleibt man auch heute noch treu.
Grundwerte wie Optimismus, Dynamik, Hochachtung vor den Mitarbeitern und ihren Leistungen sowie aktivem Einsatz für die Kunden ist ein maßgeblicher Erfolgsmotor des Familienunternehmens.

Das Handelsunternehmen Würth erreichte somit und sehr schnell wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung über die Grenzen des Konzernsitzes im württembergisch- fränkischen Künzelsau hinaus. Die wirtschaftliche Bedeutung findet ihr Äquivalent in gesellschafts- und wirtschaftspolitischer wie auch in kultureller Verantwortung.

In seiner beruflichen Laufbahn hat sich Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth vielfältig sozial und kulturell engagiert. Der passionierte Sammler moderner und zeitgenössischer Kunst fördert seit langen Jahren Projekte im Bereich Kunst und Kultur, Forschung und Wissenschaft sowie Bildung und Erziehung.
Um dieses Engagement zu bündeln, gründete er 1987 gemeinsam mit seiner Frau Carmen die Stiftung Würth. Von 1999 bis 2003 leitete er zudem das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe (TH) in Deutschland.

Kunst als wichtiges gesellschaftliches Instrument


Kunst war in der Familie Würth immer ein Thema. 15 Museen mit unfassbaren geschätzen 17.000 Exemplaren zählt man zum Besitz, ...alle sind der Öffentlichkeit zugänglich.

2003 wurde neue Hauptstadtrepräsentanz am Berliner Wannsee errichtet


2003 eröffnete Würth in Berlin, auf der Insel Schwanenwerder, seine neue Haupstadtrepräsentanz und lud fortan zu gesellschaftlichen wie auch politischen Veranstaltungen.
Von hier aus gehen Impulse an die Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft aus.

Reinhold Würth zog sich zum 1. Januar 1994 aus der Geschäftsführung zurück und übernahm den Vorsitz des Würth-Beirates. Zum 1. März 2006 übergab er dieses Amt an seine Tochter Bettina Würth und ist seitdem Ehrenvorsitzender des Beirates und bleibt Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe.

... geschätztes Vermögen ca. 8,8 Milliarden Euro


Die Würth- Familie zählt heute zu den reichsten und wirtschaftlich einflussreichsten Familien in Deutschland. Zu ihrem Besitz gehören 5 Flugzeuge, Grundstücke weltweit, eine gigantische Yacht und wertvolle Kunstwerke. Ihr Vermögen wird aktuell auf ca. 8,8 Milliarden Euro geschätzt. Damit logieren sie 2015 auf Platz 9 der 50 reichsten Deutschen.

Nächste Ausgabe: Kaffee-Familie Jacobs (gesch. Vermögen 5,5 Milliarden Euro)
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