Verfolgungsjagd in der Mönckebergstraße

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Hamburg-Altstadt: Ein 23 Jahre alter Mann liefert sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd durch die Hamburger Innenstadt Symbolfoto: wb
Hamburg: Mönckebergstraße |

23-Jähriger ignoriert unter Alkoholeinfluss diverse rote Ampeln

Hamburg-Altstadt Am frühen Sonnabendmorgen (4. Februar) hat sich ein 23-Jähriger eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch die Hamburger Innenstadt geliefert. Der alkoholisierte Mann, der vermutlich auch unter dem Einfluss von Drogen stand, raste mit seinem Smart durch die Mönckebergstraße, wo er einem Streifenwagen auffiel. Auf die Stoppzeichen der Polizei reagierte der Mann nicht, stattdessen beschleunigte er und flüchtete über die Straßen Steintorwall, Klosterwall, Deichtorplatz und Johanniswall. Während seiner Flucht ignorierte er alle rote Ampel, so dass andere Fahrzeuge nur durch Vollbremsungen einen Unfall verhindern konnten.

Kaputte Reifen stoppen Raser

Als er die Kreuzung Johanniswall, Ecke Steinstraße bei Rot überqueren wollte, kam sein Fahrzeug beim dem Versuch, über die Verkehrsinsel zu fahren, auf Grund kaputter Reifen zum Stehen. Der Raser setzte seine Flucht zu Fuß in Richtung Hauptbahnhof fort. Dort wurde er von Beamten auf einem Bahnsteig gestellt. Bei seiner Festnahme leistete der 23-Jährige massiven Widerstand, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Eine Bereitschaftsrichterin ordnete eine Blutprobe an.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Ermittlungen ergaben, dass der Führerschein des 23-Jährigen zur Einziehung ausgeschrieben war. Daraufhin wurde seine Fahrerlaubnis eingezogen und der Mann muss sich nun auch wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Da die Eigentumsverhältnisse des Autos nicht geklärt werden konnten, stellte die Polizei den Smart sicher. Der Beschuldigte wurde ach der Blutprobe und Ausnüchterung wieder entlassen. (ngo)
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Rainer Stelling aus St. Georg | 06.02.2017 | 14:54  
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