Aufreger: HSV-Spieler bekommen nach 1:5 Debakel vom Samstag erst einmal 2 Tage Frei

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1:5 gegen die TSG Hoffenheim. Einem Verein, der nur durch die erfolgreiche Relegation in der letzten Saison, in der Bundesliga geblieben ist. Damit besiegelte der HSV am 2. Spieltag die dritte Saison in Folge mit einem Fehlstart, denn auch das erste Spiel konnten die Hanseaten nicht gewinnen.

Bei den völlig verunsicherten Schalkern konnte man trotz zweimaliger Führung die drei Punkte nicht mit nach Hause nehmen. Das Spiel endete 3:3. Mit diesen beiden Ergebnissen, schaffe man sogar den Negativrekord der Saison 1987/88 zu verschlechtern, mit 8 Gegentoren in zwei Spielen. Damit ist Thorsten Fink unter den letzten sieben Trainer des HSV der zweitschlechteste, bezogen auf die Punkteausbeute. Nur Michael Oenning hatte eine schlechtere Bilanz. Thorsten Fink ist seit dem 17. Oktober 2011 Trainer in Hamburg, doch genau wie sein Vorgänger, wie Armin Veh, Bruno Labbadia, Martin Jol, Huub Stevens oder Thomas Doll, konnte er bis jetzt den HSV nicht auf die Erfolgsspur bringen.

Thorsten Fink - zweitschlechtester Trainer seit Thomas Doll


Mit er kürzlich getätigten Aussage: "Diese Mannschaft lässt mich seit meinem Amtsantritt nicht mal zwei, drei Spiele durchatmen", stellte Thorsten Fink fast schon seine Machtlosigkeit offen zur Schau. Viele Trainer würden nach einer so derben Niederlage die Mannschaft Sonderschichten auf den Trainingsplatz absolvieren lassen. Der HSV versucht nun einen anderen Weg zu gehen. Er gibt seinen Spielern zwei Tage frei. Aus psychologischer Sicht vielleicht gar nicht so falsch, wie man auf den ersten Blick meint, denn sie Spieler können so ein wenig Abstand von dieser Situation gewinnen und werden nicht voll dem medialem Gewitter ausgesetzt, der am Trainingsplatz eingesetzt hätte. Vom Trainerteam wurde sogar auf eine große Krisensitzung verzichtet, um Ruhe in die Mannschaft zu bekommen. Doch wenn ein Spieler die zwei freien Tage dazu nutzt um nach Mallorca zu fliegen, kann aus einem harmlosen Gewitter schnell ein Unwetter werden. Dieser Spieler war Nationalspieler Dennis Aogo. Nach Aogos Aussagen war die Reise nach Mallorca jedoch kein Kurzurlaub, sondern wollte er dort seine Berater treffen. Beim HSV kam dies so oder so nicht gut an.

Nächste Aufgabe - Berlin

Am ersten Spieltag überrumpelten die Aufsteiger aus Berlin gleich mal die Überraschungsmannschaft der letzten Saison, Eintracht Frankfurt, mit einem 6:1. Nun am 3. Spieltag kommt der HSV in die Hauptstadt. Die Hertha muss sich auf ausgeruhte Hamburger Spieler einstellen, doch ob sie jetzt auch den Laden hinten dicht machen werden, oder ihnen eine weitere Flut von Gegentoren erwartet?
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