Nachwuchsförderung: Neubau des HSV-Campus startet im Februar

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Vereinsfahne des Hamburger Sportvereins (Foto: Lupo / pixelio.de)

Nachdem der Baubeginn für den HSV-Campus ursprünglich für den Sommer 2013 geplant war, wurde jetzt seitens der Vereinsführung bekannt gegeben, dass der erste Spatenstich im Februar 2014 erfolgen wird. Mit der Fertigstellung des Projektes ist im September 2015 zu rechnen.

Investition in die Zukunft


Der HSV-Campus dient der Nachwuchsförderung und spielt eine zentrale Rolle im Zukunftskonzept des HSV. Da es sich der von finanziellen Sorgen geplagte Bundesligadino in den nächsten Jahren kaum leisten kann hohe Ablösesummen zu investieren, ist man verstärkt darauf angewiesen, talentierte Kicker aus dem eigenen Nachwuchs hochzuziehen. Im Idealfall sollen die jungen Spieler dann die Säulen einer neuen, erfolgreichen Mannschaft bilden oder zumindest für hohe Ablösesumme verkauft werden, um so Geld in die leere Vereinskasse zu spülen.

Internationales Interesse wecken


Nachdem der HSV in der Jugendarbeit im Vergleich zu anderen Vereinen relativ wenige Erfolg vorzuweisen hatte, soll mit dem Bau des Campus eine neue Ära eingeleitet werden. Der Verein erhofft sich dadurch im Bereich der Jugendarbeit konkurrenzfähiger zu werden und durch die besser werdende Infrasstruktur verstärkt junge Talente aus aller Welt anlocken zu können.

Großzügiger Gebäudekomplex in unmittelbarer Nähe zum HSV-Stadion


Der Campus wird direkt am Stadion des Vereins (gegenwärtig die Imtech-Arena) angesiedelt sein und auch das HSV Internat beherbergen, in dem einige ausgewählte Jugendspieler wohnen und zur Schule gehen werden. Neben fünf mit Rasenheizung versehenen Fußballplätzen wird der Campus auch über einen geräumigen Fitness- und Athletikraum und großzügig gestaltete Arzt und Rehabereiche verfügen. Mit dem Campus verfolgt der HSV auch das Ziel ,den inhaltlichen Austausch zwischen dem Bundesligateam und den Jugendteams zu intensivieren. Die stärker werdende Verzahnung soll letztendlich zu der Entwicklung einer einheitlichen Spielphilosophie für alle Mannschaften des Klubs führen. Das große Vorbild ist dabei der FC Barcelona.

Finanziert wurde das Projekt übrigens zu großen Teilen von den Fans des HSV, die fleißig Anleihen zeichneten. Dabei kommt es dem Verein finanziell zu Gute, dass bis jetzt nur eine kleine Anzahl der Fans Anspruch auf die ihnen zustehenden Zinsen erhob. Ob dies auch in Zukunft so sein wird, bleibt abzuwarten.
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