Allergie und Heuschnupfen

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Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die Lebensgeister aus dem Winterschlaf erwachen. Der Winter geht, der Frühling kommt und damit auch die Pollen. Wo andere die frische Luft genießen beginnt für einen Großteil der Menschen eine Leidenszeit. Die Augen schwellen an, die Nase läuft und die Bindehäute entzünden sich. Die Beschwerden der Menschen sind genauso facettenreich, wie die der Natur. Die Allergie kann den Alltag zur Qual werden lassen.

Doch nicht nur der Frühling kann die Allergien hervorrufen. Auch im Herbst quälen so manche Pollen und Gräser die Menschen. Im Prinzip ist zu jeder Jahreszeit Heuschnupfenalarm, denn die verschiedenen Gräser und Blütenpollen erscheinen zu unterschiedlichen Zeiten. Daher gibt es Pollenkalender, in denen die Allergenbelastung des jeweiligen Monats angezeigt wird. In der Heuschnupfen-Hauptsaison berichten auch die Wetterberichte in Funk und Fernsehen, welche Pollen in dieser Zeit zu befürchten sind. Darüber berichtet auch der Gesundheits Blog gesundheits-frage.de

Was ist Heuschnupfen?


Heuschnupfen wird als überempfindliche Reaktion des Immunsystems bezeichnet, die durch Eiweiße in Pflanzenpollen ausgelöst werden. Die Allergie ist zwar nicht schädlich für den menschlichen Körper, aber anstrengend. . Fast jeder fünfte Deutsche leidet an solchen allergischen Reaktionen. Doch bei jedem wirkt es sich unterschiedlich stark aus. Bei dem einen tränen die Augen während ein anderer mit der laufenden Nase oder geschwellten Nasenschleimhäuten zu tun hat. Erstecken sich die Symptome über das ganze Jahr sollte intensiver geforscht werden, denn dann könnte auch eine allgemeine Allergie die Ursache sein, wie beispielsweise gegen Tierhaare, Hausstaub oder Milben.

Heuschnupfen wird oftmals unterschätzt. Die Symptome schränken die Betroffenen oft im Alltag ein und setzten ihnen zu. Es sind ja nicht nur die tränenden, juckenden Augen, die dem Heuschnupfenpatienten zu schaffen machen. Auch die Nase schwillt zu, Luft holen wird zur Qual. Selbst Depressionen können ausgelöst werden. Die Angst vor einem im Fachbereich „Etagenwechsel“ genannt ist groß. Denn bei einem Etagenwechsel lassen die typischen Symptome nach und wechseln in ein allergisches Asthma.

Wird Heuschnupfen vererbt?


Es gibt bis heute keine eindeutige Aussage, wie Heuschnupfen entsteht. Medizinische Statistiken lassen aber vermuten, dass die Anfälligkeit für Allergien tatsächlich im Erbgut weitergegeben wird. Wer bereits Heuschnupfenpatienten in der Familie hat, hat also eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er selbst auch daran leiden wird. Hat ein Elternteil Heuschnupfen, liegt die Wahrscheinlichkeit bei bis zu 30 Prozent. Leiden beide Eltern darunter, liegt die Wahrscheinlichkeit sogar schon bei bis zu 60 Prozent.

Auch ein Hygienewahn kann der Auslöser für Allergien sein. Denn wer bereits als Säugling und Kleinkind unter einem Hygienewahn leiden musste, ist besonders anfällig für Heuschnupfen. Um übertriebene Hygiene handelt es sich beispielsweise, wenn dem Kind ständig hinterher desinfiziert wird. Entweder hat die überfürsorgliche Mutter ständig das Desinfektionsspray in der Hand und sprüht jede Fläche damit ein, mit der das Kind in Berührung kommt. Oder sie hat stets Desinfektionstücher parat, um die Hände der Kinder abzuwischen. Wenn Kinder nicht auch einmal Sand „kosten“ können und sich richtig schmutzig machen, indem sie z. B. mit Tieren spielen, herumtollen oder auf Bäume klettern, dann entwickelt sich das Immunsystem nicht richtig und die Kinder sind dann extrem allergieanfällig.

Man kann nicht genau sagen woher die Anlage zum Heuschnupfen kommt. Die Forschung arbeitet aber mit Hochdruck daran, dass die Ursache gefunden wird. Aber auch wenn die Ursache gefunden ist, wir werden uns immer wieder auf Frühblüher, Gräser und Co einstellen müssen. Hinzu kommt, dass es bei einigen Heuschnupfenpatienten zu einer sogenannten Kreuzallergie kommt, das heißt der Betroffene ist nicht nur auf bestimmte Pollen allergisch, sondern beispielsweise auch auf Nüsse, Steinobst und ähnliches. Dabei schwellen nach dem Genuss dieser Allergie auslösenden Nahrungsmittel Zunge und/oder Wangen an oder der Patient bekommt Pusteln, die auch jucken können. In jedem Fall ist hier ein Arztbesuch unerlässlich, da es gerade bei Schwellungen zu Erstickungsanfällen kommen kann. Informationen findet man zum Thema Heuschnupfen und Allergien auch auf www.gesundheits-magazin.net
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