Entspannungstraining bei psychosomatischen Beschwerden

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Psychosomatische Beschwerden sind in den letzten Jahren tendenziell angestiegen. Die Betroffenen haben einen langen Weg von Arzt zu Arzt hinter sich, ohne eine eindeutige und beruhigende Diagnose zu bekommen.

Die Zahlen der psychosomatisch Erkrankten Menschen in der EU wird auf ca. 22 Millionen beziffert – die Dunkelziffer ist ungewiss, und die Zahlen steigen stetig weiter. Psychosomatisch Erkrankte Menschen haben Symptome unterschiedlichster Art und Stärke, die entweder auf einen Körperteil oder Organ begrenzt sind, oder auch wechseln.

Diese Menschen haben einen langen Leidensweg und viele Arzttermine hinter sich – ohne je eine beruhigende Diagnose zu bekommen. Das Schlimmste für die Betroffenen ist die Tatsache, dass sie sehr oft als „Simulant“ bezeichnet werden, was ihnen in keinster Weise gerecht wird. Die Betroffenen haben Schmerzen, sie haben Symptome und sie fühlen sich unwohl, was nichts mit einer Simulation zu tun hat.
Zu den psychosomatischen Erkrankungen gehören eine ganze Reihe unterschiedlicher Symptome, die den ganzen Körper „befallen“ können.

- Tinitus
- Reizdarm – Syndrom
- Magenschmerzen
- Bluthochdruck
- Schmerzen in jeder Form
- Schulangst

All dies sind nur einige von vielen Beispielen.

Psychosomatische Erkrankungen werden durch psychische Belastungen und Faktoren hervor gerufen und aufrecht erhalten. Gefühle wie Ärger, Trauer, Dauerstress oder Wut belasten unseren Körper negativ und nachhaltig.
Dauerhafte Angst oder chronischer Stress, sowie das Gefühl der Hilflosigkeit beanspruchen unseren Körper und führen zur Schwächung unseres Immunsystems. Der Körper kann sich nicht mehr wehren und macht „schlapp“. Die Betroffenen sind in ihrem „negativ“ Denken gefangen und diese Gedanken drehen sich nur noch um ihre Symptome, was zur Folge hat, dass sich eben diese Symptome verschlimmern und die Betroffenen in einer „Negativspirale“ fest sitzen.

Ein Anti – Stress – Training hilft hier nachweislich, mit sich, den eigenen Gedanken und dem Leben besser klar zu kommen. Wenn die eigenen, individuellen „Stressmacher“ identifiziert sind und der Zusammenhang zwischen „Stressmacher“ – eigenen Gedanken und eigenen Gefühlen erkannt wurde, kann der Betroffene eine positivere Denkweise erlernen.

Damit es unserer Psyche und unserem Körper gut geht, brauchen wir positive Gedanken, Optimismus und funktionelle, individuelle Bewältigungsstrategien. Je mehr Möglichkeiten der Stressbewältigung zur Verfügung stehen – je mehr Wege nach Rom führen – je sichere ist man im Umgang mit Stress und je positiver können die Gedanken sein.

Zu einem optimierten Anti – Stress – Training gehört nicht nur ein Entspannungsverfahren. Es konnte in einer Studie belegt werden, dass ein einzelnes Entspannungsverfahren nicht für alle Menschen ausreicht. Es sollte den „Stressmachern“ auf den Grund gegangen werden und der Zusammenhang bewusst werden, dass man nicht „Opfer“ des Stresses ist, sondern ihn positiv beeinflussen kann. Darüber hinaus sollten viele unterschiedliche Bewältigungsstrategien erlernt und erprobt werden und ebenfalls an eine „Rückfallprophylaxe“ gedacht werden.

Anti - Stress - Training
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