Entspannungstraining kann Reizdarm - Syndrom lindern

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Viele Menschen leiden heute unter dem sogenannten Reizdarm – Syndrom. Eine organische Ursache kann in keinem der Fälle gefunden werden, und dennoch leiden die Betroffenen an vielfältigen Symptomen. Kann ein Entspannungstraining die Symptome lindern?

Unser Darm besteht aus über 100 Millionen unterschiedlicher Nervenzellen und ist von 10 – 100 Billionen unterschiedlicher Bakterien besiedelt. Diese Bakterien leisten uns eigentlich gute Dienste da sie z. B für die Verdauung oder unser Immunsystem zuständig sind. Die Nervenzellen des Darms umschließen ihn und „hüllen“ ihn ein. Diese Nervenzellen bilden gemeinsam das darmeigene Nervensystem, welches allerdings mit unserem Gehirn in Verbindung steht.
Über die sogenannte „ Darm – Hirn – Achse“ steht der Darm im ständen Informationsaustausch mit unserem Gehirn. Nervenstränge aus dem Rückenmark übermitteln Informationen über die körperliche und seelische Verfassung vom Darm zum Gehirn und umgekehrt.
Für diesen Informationsaustausch werden von Darm und Gehirn die Gleichen Botenstoffe verwendet. So verwundert es nicht, dass Hektik und Stress den Darm aus der „Bahn“ werfen können.

Menschen mit Reizdarm – Syndrom leiden unter ständigen oder wiederkehrenden vielfältigen Beschwerden, für die es keine organische Ursache gibt. Doch die Beschwerden sind „echt“, obwohl sich der ein oder andere schon mal als „Hypochonder“ beschreiben lassen musste.

- Blähungen
- sehr schmerzhafter Blähbauch
- Krämpfe
- Bauchschmerzen
- Verstopfungen

Dies sind einige Symptome, die bei einem Reizdarm – Syndrom auftreten können. Die Symptome werden stark durch Stress, Hektik und Unruhe verstärkt. Neuste Studien konnten belegen, dass die Symptome durch eine Veränderung des darmeigenen Nervensystems ausgelöst werden, neben Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Störungen der Darmflora.
Neben einer Nahrungsumstellung und die Elimination von unverträglichen Nahrungsmitteln hilft nachweislich ein Entspannungstraining.
Da der Darm sofort auf Stress und Hektik reagiert ist es wichtig, seine eigenen „Stressmacher“ zu identifizieren und diese in einem andern Licht zu sehen oder sie zu eliminieren. Es gilt hierbei, den negativen Stress ab zu bauen. Da viele Menschen allerdings nicht wirklich wissen, was genau sie stresst, kann ein „Anti – Stress – Training“ hilfreich sein.

Hier werden eben die individuellen „Stressmacher“ gefunden und der Zusammenhang zwischen den „Stressmachern“, den eignen Gedanken und den eigenen Gefühlen erkannt. Dabei werden positive Bewältigungsstrategien eingeübt und in den Alltag integiert. Darüber hinaus haben sich Atemübungen oder PME als wirksam erwiesen.

Entspannungstraining
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1 Kommentar
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Erika Bauer aus Billstedt | 05.03.2015 | 20:34  
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