Ernährung im ersten Lebensjahr

Anzeige
Viele Eltern stellen sich die Fragen, wie sie ihr Kind optimal ernähren sollen und können. Die Supermarktregale springen mit Kinderlebensmitteln aus allen Nähten, was viele Eltern überfordert.

Die Ernährung im ersten Lebensjahr ist gar nicht so komplex. Die Regale in den Supermärkten werden angesichts von Gemüsebrei, Obstbrei, Keksen, Tee & Co. immer unübersichtlicher und viele Eltern fühlen von dieser Fülle überfordert. Hinzu kommt die tägliche Werbung, die suggeriert, das „spezielle“ Kinderlebensmittel wichtig für die Entwicklung sind.

In den ersten Monaten braucht ein Baby einfach nur Milch. Optimal ist natürlich stillen, solange wie es möglich ist und als gut empfunden wird. Nun gibt es aber Mütter, die nicht stillen können oder wollen – auch diesen Gegebenheiten muss Respekt gezollt werden. Für diese Mütter gibt es viele Milchprodukte für Säuglinge. Hier sind am besten die Milchsorten, die der Muttermilch am ähnlichsten sind. Die Anfangsmilch können sie von Geburt an für das ganze erste Jahr verwenden. Achten sie hierbei auf die Bezeichnung „PRE“. Diese Anfangsmilch ist der Muttermilch ähnlich und sie enthalten als einziges Kohlenhydrat Milchzucker.

Sollte der Verdacht auf eine Allergieveranlagung bestehen, da ein oder beide Elternteile bereits an einer Allergie leiden, empfiehlt sich so lange wie möglich die „HA“ – Milch. Hier sind die Milcheiweiße in kleinere Bausteine zerlegt und wirken daher weniger allergen.

Frühestens nach vollendetem 5. Lebensmonat und spätestens nach Vollendung des 7. Lebensmonats können sie mit der Beikosteinführung beginnen. Hier gilt „schön langsam, eins nach dem anderen“. Als ersten Brei führen sie einen „Mittagsbrei“ ein. Verwenden sie bei der Herstellung immer nur eine, max. zwei Zutaten. Der kindliche Organismus muss sich erst an die neue Nahrung gewöhnen und sollten Unverträglichkeiten entstehen, können sie besser eingeordnet werden.

Beispiel Mittagsbrei:

100 g Gemüse ( Pastinaken, Karotten, Kürbis )
einen Hauch Rapsöl
1 Eßl Fruchtsaft oder Obstprüree

Dies geben sie ein paar Tage. Wenn keine Unverträglichkeiten auftreten und das Kind die Nahrung gut verträgt, führen sie als weiteren Schritt die Kartoffeln ein. Geben sie immer ein paar Löffel von dem Brei zum probieren und haben sie Geduld. Das Kind muss sich erst langsam an den neuen Geschmack und die neue Konsistenz gewöhnen. Machen sie sich keine Sorgen wenn die Breieinführung länger dauert als sie dachten und ihr Kind nicht begeistert reagiert. Wichtig hierbei ist, dass sie keinen Druck aufbauen – weder bei sich selber noch bei ihrem Kind.

Ernährungsberatung für Säuglinge und Kleinkinder
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige