Lerntipps für die Schule

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Immer mehr Kinder und auch Jugendliche leiden unter Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen und Nervosität. Dies betrifft nicht nur jüngere Kinder sondern auch Jugendliche und Berufsschüler.

Unser Alltag ist hektisch, unruhig und Reizüberflutet. Der Druck und die Anforderungen in der Schulzeit sind gestiegen und viele Kinder und Jugendliche reagieren mit Nervosität. Dies macht sich u. a in Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Schulangst und Migräne bemerkbar. Für die heutigen Kinder und Jugendliche ist es von enormer Bedeutung, optimal mit diesen Anforderungen umgehen zu können und ein reichhaltiges Repertoir an Bewältigungsstrategien, Stresskompensationsmöglichkeiten und auch Entspannungstechniken zur Verfügung zu haben.
Darüber hinaus ist es wichtig, über ausreichende Fähigkeiten bezüglich Arbeitsplanung und Organisation zu Verfügen.

5 Tipps für den Schulalltag für Kinder und Jugendliche


1. Mit Listen arbeiten:
Die Aufgaben, die in der Woche zu erledigen sind, werden in eine „To Do Liste“ eingetragen und mit Prioritätennummern gekennzeichnet ( von wichtig und sofort bis zu hat noch Zeit ). Gleichzeitig sollte die Zeitspanne vermerkt werden, die für die jeweilige Aufgabe benötigt wird und es sollte ein Zeitpuffer mit einkalkuliert werden. So wird Zeitstress vermieden.

2. Aufgeräumter Arbeitsplatz ohne Ablenkung
Der Schreibtisch sollte aufgeräumt und organisiert sein. So wird Ablenkung und unnötiges Suchen vermieden.

3. Ordnungssystem
Es ist wichtig, unnötige Zeit mit Suchen nach Arbeitsblätter, Büchern oder Heften zu sparen. Somit ist ein individuelles, auf den jeweiligen Typ abgestimmtes Ordnungssystem wichtig. Alle Hefte, Bücher und Arbeitsmaterialien für ein Schulfach bekommen z. B die gleiche Farbe und werden immer am gleichen Ort aufbewahrt.

4. Selbstgespräche
Früher galten Selbstgespräche als „sonderbar“, doch sind diese sehr hilfreich. Heutzutage ist klar, dass jeder Mensch Selbstgespräche- entweder leise in Gedanken oder laut – führt. Diese helfen beim Organisieren und sortieren. Bevor mit einer Aufgabe begonnen wird, wird sich selber – leise oder laut – der genaue Arbeitsplan vorgesagt. „Was ist genau zu tun“, „was brauche ich dafür“, „wie gehe ich vor“, „wieviel Zeit habe ich“.

5. Individueller Lerntyp
Jeder Mensch lernt anders und benötigt andere Voraussetzungen. Es ist wichtig, über den eigenen Lerntypus Bescheid zu wissen. Möglichkeiten sind z. B visuell: hierbei benötigt man visuelle Lernmethoden, die die schriftlichen Darstellungen unterstützen; auditiv: hierbei sind mündliche Aufzeichnungen wichtig. In Form von selbstbesprochenen Kassetten oder Mp3 kann man sich diese immer wieder anhören.

Positiv unterstützen kann man das Lernen mit unterschiedlichen Entspannungstechniken. Visualisierungen haben sich hierbei gut bewährt. Ebenfalls empfehlenswert sind z. B Jin Shin Jyutsu – eine alte japanische Methode um zu entstressen. Optimal mit Stress und Hektik und auch mit negativen Gedanken um zugehen ist wichtig, da unter Stress die körpereigenen Stresshormone ansteigen. Diese Stresshormone haben im Zusammenhang mit dem Lernen eine negative Komponente „ sie machen den Kopf dicht, man kann sich nicht konzentrieren und bekommt einen Black – out“.

Entspannungstipp für die „Schnelle“:


Die linke Hand wird unter die rechte Achsel gelegt und die rechte Hand unter die linke Achsel ( also wie eine Umarmung ). Die Daumen zeigen dabei nach oben Richtung Schulter. Nun 36 mal entspannt Atmen und das dabei das Ausatmen zählen.

Lerncoaching und Entspannungtechniken für Jugendliche
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