Stress macht dick

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Viele Menschen achten „krampfhaft“ auf ihr Gewicht, zählen täglich Kalorien und nehmen trotzdem immer mehr zu. Gerade Frauen versuchen mit allen Mitteln abzunehmen sind frustriert, da die Waage nicht weniger sondern mehr anzeigt.

Es gibt immer sichere Hinweise darauf, dass Stress schuld daran ist, dass die Waage mehr, statt weniger anzeigt. Eine amerikanische Studie belegte ganz klar, je mehr „Stressmacher“ vorhanden waren, je mehr Gewichtszunahme konnte registriert werden, woran auch Diäten oder Sport nichts änderte.

Stress aktiviert den Kampf – Flucht – Mechanismus und sorgt dafür, dass unser Körper Cortisol produziert. Dieses Stresshormon wiederrum signalisiert den „Fettzellen“, dass sie schnell Energie bereitstellen müssen. Hält nun dieser „Stresspegel“ über längere Zeit an, bleibt der Cortisolspiegel erhöht, anstatt sich wieder zu regenerieren.

Die Folge dieses Mechanismus ist, dass die Fettdepots ständig aufgefüllt werden. Die amerikanische Studie konnte ebenso belegen, dass z. B Frauen, mit einem runderen Bauch wesentlich mehr Cortisol ausschütteten als Frauen mit einer schlankeren Taille.

Stress steigert darüber hinaus den Appetit und kann zu einem gestörten Schlafrythmus führen. Dr. Domar rät, diesen Kreislauf schnellsten zu unterbrechen und ggf. Hilfe in Anspruch zu nehmen in Form von Entspannungstraining, Anti – Stress – Trainings oder Selbsthilfegruppen. „Man kann den Stress nicht immer verringern, aber man lernen optimaler zu reagieren und damit umzugehen“.

4 Tipps mit denen sie heute schon anfangen können:

- Führen sie ein Stresstagebuch
Schreiben sie auf, was sie wann stresst und wie sie darauf reagieren. Achten sie ebenfalls darauf, wann sie in Stresssituationen zu Essen greifen und vor allem, was sie essen.

- Gedanken ändern
Stresssituationen lassen sich nicht vermeiden, aber die negativen Gedanken.

- Körperhaltung
Stress und Ärger lässt uns falsch atmen und unsere Körperhaltung ändert sich. Wenn sie gestresst oder verärgert sind, stellen sie sich gerade hin, Schultern nach hinten und lächeln sie. Je öfter sie dies üben, umso schneller wird es in Stresssituationen gelingen.

- Genuss
Ertappen sie sich dabei, dass sie in Stresssituationen zu süßem greifen, genießen sie es. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was macht über Jahre gemacht hat, kann man sich nicht von heute auf morgen abgewöhnen. Greifen sie zur Schokolade oder Kuchen, genießen sie dieses Stück: schmecken sie es, riechen sie es, fühlen sie die Konsistenz, machen sie dabei die Augen zu, kauen sie so lange wie möglich. „Essen mit Genuss“. Durch diesen Vorgang kann es sein, dass ihnen ein Stück Schokolade ausreicht anstatt eine ganze Tafel.
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