Warum Magnesium bei Verhaltensauffälligkeiten helfen kann

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Neue Studien konnten nachweisen, dass viele Kinder und Erwachsene mit Verhaltensauffälligkeiten, Schlafstörungen, Unruhe oder Übelkeit einen Magnesiummangel aufweisen.

Ein Magnesiummangel kann z. B zu Unruhe und Konzentrationsmangel führen.
Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil unseres Körpers, den wir allerdings nicht selber produzieren können, d. h wir müssen ihn mit der Nahrung zu uns nehmen. Magnesium ist, nach Calzium, der zweitwichtigste Mineralstoff in unserem Körper, ohne den wir nicht funktionieren können.

Magnesium regelt in unserem Körper viele unterschiedliche Aufgaben. Es regelt z. B die Entspannung unserer Muskeln und ist wichtiger „Funktionär“ des zentralen Nervensystems. Es reguliert unsere Stresshormone und sorgt für ein vernünftiges Gleichgewicht, damit wir entspannen können und zur Ruhe finden.
Die Magnesiumaufnahme findet im Darm statt, aber nur ein Bruchteil dessen, was wir an Magnesium zu uns nehmen, steht dem Körper und allen wichtigen Funktionen auch tatsächlich zur Verfügung.

Oftmals wird ein Magnesiummangel übersehen, das gerade dieser Mineralstoff im Falle einer Unterversorgung viele unterschiedliche Symptome erzeugen kann, die die komplette ärztliche Palette abdecken können.

- Wadenkrämpfe
- Unruhe
- Reizbarkeit
- Verwirrtheit
- Konzentrationsschwäche
- Depression
- Angst
- Schwäche
- Müdigkeit
- Erschöpfung bis Burnout
- Magenkrämpfe
- Übelkeit
- Appetitmangel
(Frau Dr. Morgana Hack)

Der Bedarf an Magnesium richtet sich u. a nach dem Alter, Gewicht und Geschlecht. Die GFE e.V gibt in seinen Richtlinien für Säuglinge 24mg, Kinder bis 4 Jahre 80 mg, Schulkinder mind. 160 mg und ab 15 Jahren 300 – 400 mg pro Tag an.
Für eine ausreichende Magnesiumversorgung können z. B sorgen

- Nüsse
- Vollkorn
- Gemüse
- Obst
- Soja
- Natriumarmes, magnesiumreiches Mineralwasser

Wichtig zu wissen ist hierbei, dass Milchprodukte ( Calcium ) die Magnesiumaufnahme im Körper hemmen.

Von einem Mangel an diesem wichtigen Mineralstoff sind gerade Kinder, Jugendliche, Schwangere und ältere Menschen betroffen. Gerade bei hyperaktiven Kindern und Kindern mit Konzentrationsstörungen stelle man einen gravierenden Magnesiummangel fest. Die Verhaltensauffälligkeiten wie Hyperaktivität, innere Unruhe, gravierende Stimmungsschwankungen und Aufmerksamkeits – und Konzentrationsstörungen besserten sich während einer Studie innerhalb weniger Wochen oder verschwanden komplett.
Auch Erwachsene die an Unruhe, gravierenden Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsstörungen leiden, sollten ihren Magnesiumspiegel überprüfen lassen und auf magnesiumreiche Lebensmittel zurück greifen.

Ernährungsberatung bei Stress
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