Film mit anschließender Diskussion: „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“

Wann? 14.06.2016 19:30 Uhr

Wo? Bürgerhaus in Barmbek, Lorichsstraße 28A, 22307 Hamburg DE
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Hamburg: Bürgerhaus in Barmbek | Jeden 2. Dienstag diskutieren interessierte Bürgerinnen und Bürger über aktuelle und z.T. kontroverse Themen.

Heute

geht es um die Gegenwart der Vergangenheit in einer deutschen Familie: Auch Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg wird unterschiedlich mit der Täterschaft in deutschen Familien umgegangen. Der Filmemacher Malte Ludin zeigt dies anhand seiner eigenen Familiengeschichte. Obwohl die Verbrechen, die sein Vater Hanns Ludin in der Zeit des Nationalsozialismus begangen hat, offen bekannt sind und er für diese 1947 in der Tschechoslowakei zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde, wird die Vergangenheit des Vaters innerhalb der Familie beschönigt, verleugnet und verdrängt. Dies nimmt Malte Ludin zum Anlass um mit seinen Verwandten über die familiären Legenden zu reden, die sich um seinen Vater herum gebildet haben. War der Vater ein Held und Märtyrer oder ein Verbrecher? Auf einmal sind alle bereit zu reden: Die Schwestern, Schwager, Nichten und Neffen ...

Hierbei entsteht ein 85 minütiger Dokumentarfilm, der ganz tiefe Einblicke in die Auseinandersetzung um Täterschaft in einer deutschen Familie 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges gibt.

Nach dem Film lädt Marius Müller, Praktikant im Bürgerhaus in Barmbek, zu einer Diskussion über den Film und die Aufarbeitung von Täterschaft in deutschen Familien ein.

Eintritt frei! Spenden erfreulich!
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